Die letzte Metro (1980)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | François Truffaut |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 131 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1980-09-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (533 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paris 1942, die Stadt ist besetzt. Marion Steiner führt ein Theater, dessen Leitung sie von ihrem Ehemann übernommen hat. Lucas Steiner, deutscher Jude, ist angeblich aus der besetzten Zone geflohen. In Wahrheit hat er das Haus nie verlassen: Er versteckt sich im Keller des Theaters.
Von dort unten hört er mit, was oben auf der Bühne geschieht, und lenkt heimlich die Proben für ein neues Stück. Das Theater spielt weiter, als wäre nichts, während unter den Brettern ein Mann lebt, dessen Versteck nicht auffliegen darf. Erzählt wird eine Geschichte über das Leben und die Kunst, die auch in Kriegszeiten überleben muss.
Entstehungsgeschichte
François Truffaut inszenierte den Film, der 1980 erschien und 46 Jahre zurückliegt. Catherine Deneuve, Gérard Depardieu, Jean Poiret und Andréa Ferréol gehören zur hochkarätigen Besetzung. Der englische Titel lautet „The Last Metro“. Die Freigabe ab 12 Jahren zeigt, dass der Film die Besatzungszeit erzählt, ohne auf drastische Darstellungen zu setzen.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama, Liebesfilm und Kriegsfilm in dieser Reihenfolge, und die Anordnung sagt etwas über die Gewichtung. Der Krieg ist der Rahmen, nicht das Geschehen: Er findet außerhalb des Theaters statt und dringt als Bedrohung herein. Das Drama spielt sich zwischen Bühne und Keller ab, zwischen der Frau, die das Haus führt, und dem Mann, der es aus dem Verborgenen lenkt.
Die Anlage – ein Versteckter, der die Proben dennoch steuert – macht aus dem Theater einen doppelten Raum: oben die Kunst, unten das Überleben, und beides hängt voneinander ab.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 7,2 von 10 ist gut, die Stimmenzahl liegt im mittleren dreistelligen Bereich. 46 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den älteren Titeln des Katalogs und wird weiterhin bewertet. Innerhalb des Kriegsdramas vertritt er die Spielart, die den Krieg nicht an der Front, sondern in einem geschlossenen Raum zeigt – hier dem Theater – und die Frage stellt, was Kunst unter Besatzung leisten kann.
Bilder








Besetzung & Stab
- Catherine Deneuve als Marion Steiner
- Gérard Depardieu als Bernard Granger
- Jean Poiret als Jean-Loup Cottins
- Andréa Ferréol als Arlette Guillaume
- Paulette Dubost als Germaine Fabre
- Jean-Louis Richard als Daxiat
- Maurice Risch als Raymond Boursier
- Heinz Bennent als Lucas Steiner
- Sabine Haudepin als Nadine Marsac
- Christian Baltauss als Lucien Ballard, Bernard's Replacement
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Verfügbarkeit
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