Yara (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Marco Tullio Giordana |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-10-18 |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (443 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Kleinstadt Brembate di Sopra in Italien wird von einem Verbrechen erschüttert: Die 13-jährige Yara Gambirasio ist ermordet worden. Die Tat lässt eine Gemeinschaft fassungslos zurück und stellt die Ermittler vor eine schwierige Aufgabe.
Staatsanwältin Letizia Ruggeri will den Täter zur Rechenschaft ziehen. Doch sie hat nur eine schwache Spur in der Hand: ein kleines Stück DNA. Ohne eine Datenbank, mit der sich diese Spur abgleichen ließe, hilft sie zunächst kaum weiter. Der Film folgt den Bemühungen, aus diesem geringen Hinweis eine Antwort auf die Frage zu gewinnen, wer für den Tod des Mädchens verantwortlich ist. Wie die Ermittlungen verlaufen, zeigt sich erst im Verlauf der Handlung.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Marco Tullio Giordana. Das Drama erschien 2021. Isabella Ragonese, Alessio Boni, Thomas Trabacchi und Sandra Toffolatti bilden die Besetzung.
Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit. Der Titel trägt schlicht den Vornamen des Opfers und rückt damit das Mädchen in den Mittelpunkt, nicht den Täter oder die Ermittlerin.
Hinter den Kulissen
Als Drama eingeordnet und dem Bereich True Crime zugehörig, erzählt der Film von einem realen Verbrechen. Das verlangt eine besondere Haltung, denn im Mittelpunkt steht der gewaltsame Tod eines Kindes.
Die Anlage konzentriert sich auf die Arbeit der Ermittlung. Im Zentrum steht eine Staatsanwältin, die mit begrenzten Mitteln einen Fall lösen will. Die DNA-Spur ohne Vergleichsmöglichkeit beschreibt ein Problem, das eher Geduld und Beharrlichkeit verlangt als schnelle Wendungen. Damit liegt der Schwerpunkt weniger auf der Tat selbst als auf der mühsamen Suche nach Gerechtigkeit. Eine solche Erzählweise lenkt den Blick auf die Verantwortung der Behörden und auf die Frage, wie weit Ausdauer bei der Aufklärung reichen kann.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,3 von 10 Punkten fällt die Bewertung mittelmäßig bis ordentlich aus. Die Stimmen bewegen sich im mittleren dreistelligen Bereich und ergeben ein vorsichtiges Bild.
Fünf Jahre nach dem Erscheinen gehört das Werk zu den Filmen, die reale Kriminalfälle aufarbeiten. Innerhalb dieses Feldes setzt es auf die nüchterne Darstellung einer Ermittlung und auf den Respekt vor dem Opfer.
Bilder



Besetzung & Stab
- Isabella Ragonese als Letizia Ruggeri
- Alessio Boni als Colonel Vitale
- Thomas Trabacchi als Marshal Garro
- Sandra Toffolatti als Maura Gambirasio
- Roberto Zibetti als Massimo Bossetti
- Mario Pirrello als Fulvio Gambirasio
- Miro Landoni als Edoardo Carlini
- Andrea Bruschi als Dr. Prosperi
- Augusto Zucchi als Prosecutor Sperone
- Rodolfo Corsato als Senator Nigiotti
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Verfügbarkeit
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