100 Schritte (2000)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Marco Tullio Giordana |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2000-09-01 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Einspielergebnis | 3.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (746 Stimmen) |
Worum es geht
Sizilien in den fünfziger Jahren. Cinisi, ein Ort in der Provinz Palermo, ist bekannt für den Flughafen Punta Raisi, den die örtlichen Mafiabosse für ihre Geschäfte nutzen. Hier wächst der kleine Peppino Impastato auf, hundert Schritte vom Haus des Bosses Tano Badalamenti entfernt, zu dem seine Familie enge Beziehungen unterhält — geregelt vom Gesetz des Schweigens.
Peppino bedrängt seinen Vater mit Fragen nach den Geschäften des Mafioso und erhält als Antwort nur Schweigen. 1968, inzwischen ein Jugendlicher, teilt er die sozialen und politischen Ideale seiner Generation und nimmt an einer Demonstration gegen den Ausbau des Flughafens teil, der den Bauern ihr Land nehmen würde. In den Jahren darauf gründet er eine Lokalzeitung und einen unabhängigen Sender, in dem er sich über die Mafia und ihre Beschützer lustig macht — bis er den Zorn Badalamentis und die Missbilligung der eigenen Familie auf sich zieht.
Entstehungsgeschichte
Marco Tullio Giordana inszenierte das im Jahr 2000 erschienene Werk. Luigi Lo Cascio führt die Besetzung an, neben ihm stehen Luigi Maria Burruano, Lucia Sardo und Paolo Briguglia. Eine Altersbeschränkung besteht nicht, der Film ist ohne Altersbegrenzung freigegeben.
Hinter den Kulissen
Drama und Historie treffen aufeinander, und der Stoff lässt sich genau umreißen: Sizilien, Biografie, Piratensender, Gegenkultur, politischer Aktivist, erzählt nach einer wahren Begebenheit. Der Sender ist dabei mehr als ein Schauplatz. Spott als Waffe gegen ein Schweigesystem setzt voraus, dass jemand ausspricht, was alle wissen und niemand sagt. Die räumliche Nähe von hundert Schritten zwischen zwei Häusern hält den Konflikt in Reichweite und macht ihn zugleich zur Familienangelegenheit.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,8 von 10 liegt die Bewertung klar im oberen Bereich, wenn auch auf einer Basis von nur einigen hundert Stimmen, die eher auf ein aufmerksames als auf ein großes Publikum schließen lässt. 26 Jahre nach dem Erscheinen steht der Titel im Fach des politischen Historiendramas, das eine einzelne Lebensgeschichte nutzt, um ein Machtgefüge sichtbar zu machen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Luigi Lo Cascio als Peppino Impastato
- Luigi Maria Burruano als Luigi Impastato
- Lucia Sardo als Felicia Impastato
- Paolo Briguglia als Giovanni Impastato
- Tony Sperandeo als Tano Badalamenti
- Andrea Tidona als Stefano Venuti
- Claudio Gioè als Salvo Vitale
- Domenico Centamore als Vito
- Antonino Bruschetta als Anthony
- Paola Pace als Cosima
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Verfügbarkeit
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