Die besten Jahre (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Marco Tullio Giordana |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 383 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-06-22 |
| Einspielergebnis | 2.693.053 $ |
| TMDB-Bewertung | 8 (620 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Mittelpunkt stehen zwei Brüder, Nicola und Matteo Carati, die ihre Jugendjahre unzertrennlich miteinander verbringen. Das ändert sich, als ein Mädchen mit schweren psychischen Problemen in ihr Leben tritt.
Danach nehmen die Wege der beiden verschiedene Richtungen. Nicola bricht zu einer langen Reise nach Norwegen auf und schließt später ein Medizinstudium mit dem Schwerpunkt Psychiatrie ab. Matteo geht zunächst zum Militär und danach zur Polizei. Das Leben der Familie Carati verflicht sich dabei mit dem, was in Italien geschieht: das Hochwasser in Florenz, das Achtundsechzig, die Zeit des bewaffneten Kampfes und der Roten Brigaden, Tangentopoli und schließlich der Tod von Giovanni Falcone. Über all dem liegt ein nostalgischer Blick auf eine Jugend, die den Problemen des Erwachsenenalters weicht.
Entstehungsgeschichte
Marco Tullio Giordana inszenierte den 2003 herausgekommenen Film. Luigi Lo Cascio, Alessio Boni, Adriana Asti und Sonia Bergamasco tragen die Besetzung, eine Konstellation aus den beiden Brüdern und dem Umfeld, das sie über viele Jahre begleitet. Angelegt ist der Stoff als Chronik, die dieselben Figuren durch mehrere Lebensabschnitte führt.
Hinter den Kulissen
Drama, Historie und Liebesfilm stehen nebeneinander, und die Motive füllen diese Mischung aus: Sizilien und Florenz als Orte, politischer Aktivismus und Kulturrevolution als Umfeld, Gesellschaft als Bezugsrahmen und der Verlust eines geliebten Menschen als persönliche Erfahrung. Daraus ergibt sich eine Erzählform, die zwei Maßstäbe parallel führt, den privaten und den nationalen, und beide an denselben Ereignissen misst. Der Bruch zwischen den Brüdern ist dafür der Schlüssel: Der eine wendet sich der Psychiatrie zu, also dem Verstehen, der andere dem Militär und der Polizei, also der Ordnung. Beide Haltungen treffen auf eine Zeit, in der genau darüber gestritten wird. Der lange Zeitraum verlangt zudem eine Form, in der Episoden nebeneinandertreten, statt einer einzigen Zuspitzung zuzuarbeiten.
Einordnung & Wirkung
Mit 8,0 von 10 gehört die Durchschnittsbewertung zu den hohen Werten, auch wenn sie auf einer Bewertungsbasis im mittleren dreistelligen Bereich beruht, also auf einer schmalen, aber ausgesprochen einhelligen Rückmeldung. Dreiundzwanzig Jahre nach dem Erscheinen steht der Film im Feld der großen Familienchroniken, die Zeitgeschichte über Einzelschicksale erzählen. Dass Krankheit, politische Gewalt und Verluste zum Stoff gehören, macht ihn zu keiner leichten Erzählung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Luigi Lo Cascio als Nicola Carati
- Alessio Boni als Matteo Carati
- Adriana Asti als Adriana Carati
- Sonia Bergamasco als Giulia Monfalco
- Fabrizio Gifuni als Carlo Tommasi
- Maya Sansa als Mirella Utano
- Valentina Carnelutti als Francesca Carati
- Jasmine Trinca als Giorgia Esposti
- Andrea Tidona als Angelo Carati
- Lidia Vitale als Giovanna Carati
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Verfügbarkeit
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