Wege zum Ruhm (1957)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stanley Kubrick |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Drama |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1957-10-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 935.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,3 (3.377 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Frankreich im Ersten Weltkrieg. Die Ruhmsucht des Generals Mireau wird für seine eigenen Soldaten zum tödlichen Verhängnis: Er erteilt den Schießbefehl auf verloren geglaubte Teile seiner Bastion und hält anschließend Kriegsgericht über die eigenen Männer.
Nur Colonel Dax wagt es, sich dem machtgierigen Mireau entgegenzustellen. Damit verlagert sich der Konflikt von der Front in die Institution: Nicht der Feind bedroht die Soldaten, sondern die eigene Befehlskette, die einen Fehlschlag in Schuld umdeutet und Verantwortung nach unten weiterreicht. Der Gedanke, dass es im Krieg keine Gewinner geben kann, gibt die Haltung des Films vor.
Entstehungsgeschichte
Stanley Kubrick inszenierte den 1957 erschienenen Kriegsfilm, der im englischen Sprachraum „Paths of Glory“ heißt. Kirk Douglas, Ralph Meeker, Adolphe Menjou und George Macready tragen das Ensemble. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Genauer als die Genrezuordnung umreißen die Motive den Stoff: Erster Weltkrieg, Frankreich, Deutschland, General, Patriotismus — und als Vorlage dient ein Roman. Patriotismus taucht dabei nicht als Wert auf, sondern als Begriff, mit dem ein Kriegsgericht gegen die eigenen Leute begründet werden kann. Kriegsfilm und Drama verbinden sich entsprechend zu einer Anordnung, in der die entscheidenden Auseinandersetzungen im Verhandlungssaal stattfinden, nicht im Graben. Dass mit Mireau und Dax ein General und ein Colonel gegeneinanderstehen, macht den Rangunterschied selbst zum Gegenstand: Widerspruch ist hier ein Verstoß gegen die Ordnung.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 8,3 von 10, gestützt auf mehrere tausend Stimmen, ordnet den Film weit oben ein. Bemerkenswert ist dabei das Verhältnis von Alter und Beteiligung: 69 Jahre nach dem Erscheinen kommt eine Stimmenzahl zusammen, die dem Niveau weit jüngerer Titel entspricht. Innerhalb des Kriegsfilms gehört er zu jener Richtung, die den Krieg nicht als Schlachtenpanorama zeigt, sondern als Apparat, der über die eigenen Leute verfügt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kirk Douglas als Col. Dax
- Ralph Meeker als Cpl. Philippe Paris
- Adolphe Menjou als Gen. George Broulard
- George Macready als Gen. Paul Mireau
- Wayne Morris als Lt. Roget/Singing man
- Richard Anderson als Maj. Saint-Auban
- Joe Turkel als Pvt. Pierre Arnaud
- Christiane Kubrick als German Singer
- Jerry Hausner als Proprietor of Cafe
- Peter Capell als Narrator of Opening Sequence
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Verfügbarkeit
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