Barry Lyndon (1975)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stanley Kubrick |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 187 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1975-12-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 11.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 31.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 8 (3.290 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
18. Jahrhundert. Der junge Redmond Barry, ohne Vater aufgewachsen, hat sich in seine Cousine verliebt, um die auch Hauptmann John Quin wirbt. Die Sache wird durch ein Duell geregelt, aus dem Redmond als Sieger hervorgeht. Anschließend geht er nach Dublin und beschließt, sich beim englischen Heer zu verpflichten, wo er beginnt, seine außerordentliche Begabung fürs Überleben zu entwickeln.
In Deutschland bietet sich ihm die Gelegenheit zur Fahnenflucht, doch er wird von Hauptmann Potzdorf gefasst, einem preußischen Offizier, der ihm die Wahl lässt: Eintritt in seine Truppe oder der Strang für den Deserteur. Beim preußischen Heer hat Redmond dann das Glück, Potzdorf das Leben zu retten, was ihm die Türen des preußischen Geheimdienstes öffnet.
Entstehungsgeschichte
Hinter der Regie steht Stanley Kubrick, das Erscheinungsjahr ist 1975. Ryan O'Neal führt die Besetzung an, neben ihm treten Marisa Berenson, Patrick Magee und Hardy Krüger auf. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama und Historie greifen hier ineinander, und die Stationen lassen sich klar benennen: Glücksspiel, Fahnenflucht, Palast, britische Armee, Opportunist. Der Film ist zudem eine Romanverfilmung. Aus dieser Reihung ergibt sich eine Erzählanlage, die weniger einem Ziel folgt als einem Aufstiegsmuster: Der Held wechselt Uniformen, Länder und Loyalitäten, und jede Wendung wird von einem Zufall oder einer fremden Entscheidung ausgelöst, nicht von einem Plan. Das Wort Opportunist ist dabei die nüchternste denkbare Beschreibung der Hauptfigur – sie überlebt, weil sie sich anpasst.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 8,0 bei mehreren tausend Stimmen gehört zum oberen Bereich dessen, was Zuschauer vergeben, und sie fällt bei einem Film besonders auf, dessen Held keinerlei Sympathieangebot macht. 51 Jahre nach 1975 hat sich das Interesse an dem Werk offenkundig nicht erledigt; die Stimmen sind über einen sehr langen Zeitraum zusammengekommen. Innerhalb des historischen Dramas steht der Film für die kühle Variante: eine Epoche als Rahmen, in dem eine Karriere entsteht und sich verbraucht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ryan O'Neal als Barry Lyndon
- Marisa Berenson als Lady Lyndon
- Patrick Magee als The Chevalier
- Hardy Krüger als Captain Potzdorf
- Steven Berkoff als Lord Ludd
- Gay Hamilton als Nora
- Marie Kean als Barry's Mother
- Diana Körner als German Girl
- Murray Melvin als Reverend Runt
- Frank Middlemass als Sir Charles Lyndon
Weitere Filme von Stanley Kubrick
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.