Shining (1980)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stanley Kubrick |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 144 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1980-05-23 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 19.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 50.312.025 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,2 (19.388 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jack Torrance nimmt eine Stelle als Hausmeister im Overlook Hotel an, einem abgelegenen Berghotel in Colorado, das über den Winter geschlossen bleibt und von den Straßen abgeschnitten ist. Er zieht mit seiner Frau Wendy und dem Sohn Danny ein, um endlich ungestört zu schreiben.
Danny hat eine Fähigkeit, die der Koch des Hotels "das Leuchten" nennt — er nimmt wahr, was an einem Ort geschehen ist. Und im Overlook ist einiges geschehen. Der Film lässt bis zuletzt offen, ob das Hotel tatsächlich spukt oder ob ein Mann in Isolation und mit Alkoholvergangenheit den Verstand verliert. Beides ist im Bild angelegt, und keine der Lesarten wird bestätigt.
Entstehungsgeschichte
Stanley Kubrick suchte nach "Barry Lyndon" nach einem kommerziell tragfähigen Stoff und wählte Stephen Kings Roman von 1977. Das Drehbuch schrieb er mit der Romanautorin Diane Johnson und wich dabei erheblich von der Vorlage ab.
Der zentrale Unterschied betrifft Jack Torrance. Bei King ist er ein Mann, der um seine Familie kämpft und vom Hotel besiegt wird; bei Kubrick wirkt er von der ersten Szene an gefährdet. King kritisierte den Film über Jahrzehnte öffentlich, insbesondere die Besetzung Jack Nicholsons und die Zeichnung Wendys, und ließ 1997 eine eigene, werktreuere Fernsehfassung produzieren.
Hinter den Kulissen
Das Overlook entstand vollständig in den Elstree Studios bei London, als eines der größten zusammenhängenden Sets seiner Zeit — die Räume waren so angelegt, dass durchgehende Kamerafahrten ohne Schnitt möglich waren. Kubrick setzte dafür die damals neue Steadicam ein, bedient von deren Erfinder Garrett Brown; die Fahrten hinter Dannys Dreirad her gehören zu den frühesten prägenden Anwendungen der Technik.
Die Dreharbeiten dauerten über ein Jahr. Kubricks Wiederholungszahlen sind berüchtigt: Die Szene, in der Wendy ihren Mann mit dem Baseballschläger die Treppe hinaufdrängt, wurde nach Angaben der Produktion weit über hundertmal gedreht. Shelley Duvall beschrieb die Arbeit später als körperlich und psychisch zermürbend; die Bewertung von Kubricks Vorgehen ihr gegenüber hat sich seither deutlich gewandelt.
Einordnung & Wirkung
Der Film wurde bei Erscheinen überwiegend ablehnend besprochen und für zwei Goldene Himbeeren nominiert, darunter Kubrick als schlechtester Regisseur. Kommerziell lief er ordentlich, ohne herauszuragen.
Seine Neubewertung setzte in den 1980ern ein und hat nie aufgehört. Der Film gilt heute als einer der einflussreichsten Horrorfilme überhaupt; seine Bildkompositionen, der Teppichboden, die Zwillinge und die Schreibmaschinenseiten sind popkulturell allgegenwärtig. Er hat außerdem eine eigene Deutungsindustrie hervorgebracht, die der Dokumentarfilm "Room 237" versammelt — von Auseinandersetzungen mit dem Völkermord an den Indigenen Nordamerikas bis zu Mondlandungstheorien. Kubrick selbst hat keine davon je bestätigt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jack Nicholson als Jack Torrance
- Shelley Duvall als Wendy Torrance
- Danny Lloyd als Danny
- Scatman Crothers als Hallorann
- Barry Nelson als Ullman
- Philip Stone als Grady
- Joe Turkel als Lloyd
- Anne Jackson als Doctor
- Tony Burton als Durkin
- Lia Beldam als Young Woman in Bath
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Verfügbarkeit
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