Vierzig Gewehre (1957)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Samuel Fuller |
|---|---|
| Genre | Western, Drama |
| Laufzeit | 79 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1957-09-10 |
| Budget | 300.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.344 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (148 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Über Tombstone in Arizona herrscht Jessica Drummond mit vierzig bewaffneten Gefolgsleuten, den titelgebenden "Vierzig Gewehren". In diese Machtordnung platzt der frühere Revolverheld Griff Bonnell, der inzwischen als Marshal amtiert und mit seinen Brüdern in die Stadt kommt, um einen Haftbefehl gegen einen von Jessicas Männern zu vollstrecken. Als Griff seinen Auftrag mitten während eines Abendessens auf Jessicas Ranch durchführt und den Gesuchten unbeeindruckt von der Übermacht der vierzig Revolverhelden verhaftet, ist Jessica von seinem Auftreten beeindruckt. Zwischen beiden entsteht eine Beziehung, die jedoch belastet wird, als Jessicas trinkfreudiger, schießwütiger Bruder Griffs jüngeren Bruder erschießt. Damit steht Griff vor der Aufgabe, seinem Amt gemäß gegen den Bruder der Frau vorzugehen, die er liebt.
Entstehungsgeschichte
"Vierzig Gewehre" entstand 1957 unter der Regie von Samuel Fuller. In den Hauptrollen sind Barbara Stanwyck als Jessica Drummond, Barry Sullivan als Griff Bonnell, Dean Jagger und John Ericson zu sehen. Der Film ist als Western mit dramatischen Elementen angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verknüpft klassische Western-Motive – Gesetzeshüter gegen Großgrundbesitzer, bewaffnete Gefolgschaften, Verhaftungen mitten in feindlichem Terrain – mit einem Beziehungsdrama, das die Fronten zusätzlich verkompliziert. Dass ausgerechnet eine Frau an der Spitze der bewaffneten Macht steht, gegen die der Marshal vorgehen muss, verschiebt die übliche Konstellation solcher Stoffe: Die Auseinandersetzung wird nicht allein über Gewalt entschieden, sondern über eine Liebesbeziehung, die durch familiäre Loyalitäten und einen Gewaltakt aus den eigenen Reihen belastet wird. Der tödliche Zwischenfall durch den betrunkenen Bruder macht aus der privaten Zuneigung einen Konflikt zwischen persönlichem Gefühl und amtlicher Pflicht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit diskutierte Genrearbeit einordnen. Seit seiner Entstehung 1957 liegen mittlerweile deutlich mehr als sechs Jahrzehnte, was ihn fest in die Ära des klassischen amerikanischen Studio-Westerns einordnet. Innerhalb des Genres sticht er durch die zentrale weibliche Machtfigur und die enge Verzahnung von Revolverhelden-Plot und Liebesgeschichte heraus, ohne dass sich daraus eine übergreifende Rezeptionsgeschichte ablesen lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Barbara Stanwyck als Jessica Drummond
- Barry Sullivan als Griff Bonell
- Dean Jagger als Sheriff Ned Logan
- John Ericson als Brockie Drummond
- Gene Barry als Wes Bonell
- Robert Dix als Chico Bonell
- Jidge Carroll als Barney Cashman
- Paul Dubov als Judge Macy
- Gerald Milton als Shotgun Spanger
- Ziva Rodann als Rio
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Verfügbarkeit
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