Polizei greift ein (1953)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Samuel Fuller |
|---|---|
| Genre | Thriller, Krimi |
| Laufzeit | 77 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1953-05-27 |
| Budget | 780.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (333 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Skip McCoy lebt als Taschendieb in New York City und haust zurückgezogen in einer kleinen Fischerhütte am Hafen. Dreimal ist er schon festgenommen worden, und bei der nächsten Verhaftung droht ihm eine lebenslange Haftstrafe.
In der U-Bahn zieht er einer Frau namens Candy die Geldbörse aus der Handtasche. Was er nicht weiß: In der Börse steckt ein Mikrofilm mit geheimem Material, das amerikanische Kommunisten an die Sowjetunion übergeben wollen. Candy soll den Film überbringen, ahnt aber selbst nichts von seiner Brisanz. Agenten des FBI, die Candy beschatten, beobachten den Diebstahl, doch Skip kann ihnen entkommen.
Während Candy verzweifelt ihren früheren Freund und Auftraggeber Joey über den Verlust informiert, geht FBI-Agent Zara zur Polizei, um den Dieb in der Verbrecherkartei ausfindig zu machen. Damit sind gleich mehrere Parteien hinter demselben kleinen Gegenstand her.
Entstehungsgeschichte
Samuel Fuller inszenierte den Kriminalfilm im Jahr 1953. Richard Widmark, Jean Peters, Thelma Ritter und Murvyn Vye gehören zur Besetzung. Der deutsche Titel „Polizei greift ein“ setzt einen anderen Akzent als das englische „Pickup on South Street“, das eher auf den Diebstahl selbst verweist.
Hinter den Kulissen
Thriller und Krimi verbinden sich hier mit einem politischen Motiv. Ein alltägliches Vergehen, ein Taschendiebstahl in der U-Bahn, wird zum Auslöser einer Geschichte um Spionage und geheimes Material.
Die Anlage lebt vom Zufall und vom ungleichen Wissen der Figuren. Der Dieb ahnt nicht, was er erbeutet hat, die Überbringerin kennt die Bedeutung ihrer Fracht nicht, und die Agenten wissen nicht, wer der Täter ist. Aus diesem Gefälle entsteht Spannung. Skip ist dabei kein klassischer Held, sondern ein Mann am Rand der Gesellschaft, dessen eigene Lage durch die drohende Haft ohnehin prekär ist.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,4 von 10 Punkten erreicht der Film eine gute Durchschnittsbewertung. Die Basis von einigen hundert Stimmen ist überschaubar, das Ergebnis aber deutlich positiv.
73 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den älteren Titeln des Kriminalgenres, die Großstadtmilieu und Spionagemotiv verbinden. Er verbindet eine Geschichte über kleine Gauner mit einem großen Geheimnis und lässt beide Welten in einer U-Bahn aufeinandertreffen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Richard Widmark als Skip McCoy
- Jean Peters als Candy
- Thelma Ritter als Moe Williams
- Murvyn Vye als Captain Dan Tiger
- Richard Kiley als Joey
- Willis Bouchey als Zara
- Milburn Stone als Detective Winoki
- Parley Baer als Headquarters Communist in Chair (uncredited)
- Chet Brandenburg als Fight Spectator (uncredited)
- Frank Kumagai als Lum (uncredited)
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Verfügbarkeit
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