Alles auf eine Karte (1961)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Samuel Fuller |
|---|---|
| Genre | Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1961-02-22 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (100 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Als Tolly Devlin vierzehn Jahre alt ist, wird sein Vater vor seinen Augen von vier Männern ermordet. Von diesem Moment an lebt der Junge mit einem einzigen Ziel: Rache. Er wächst zum Safeknacker heran und verbringt wiederholt Zeit im Gefängnis. Dort trifft er Jahre später zufällig auf einen der Mörder unter den Mitgefangenen und presst ihm vor dessen Tod die Namen der übrigen Täter ab. Die drei Männer sind inzwischen zu einflussreichen Größen im organisierten Verbrechen aufgestiegen, unter der Führung eines Bosses namens Connors. Nach seiner Entlassung setzt Tolly einen Plan in Gang, der ihn tief in die Strukturen der Organisation führt. Eine Frau, eine ihm nahestehende ältere Vertraute und ein Kontakt zum FBI werden Teil seines Weges, der einzig auf Vergeltung ausgerichtet ist.
Entstehungsgeschichte
„Alles auf eine Karte“ entstand 1961 unter der Regie von Samuel Fuller. In den Hauptrollen sind Cliff Robertson, Dolores Dorn, Beatrice Kay und Richard Rust zu sehen. Der Film ist ab 18 Jahren freigegeben und wird den Genres Krimi und Thriller zugeordnet.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet ein persönliches Racheprojekt mit dem Blick auf eine durchorganisierte Verbrecherstruktur, in die sich die Hauptfigur einschleicht. Diese Anlage macht den Film zu einer Mischung aus Milieustudie und Thriller: Es geht weniger um klassische Ermittlungsarbeit als um eine Figur, die sich selbst zum Werkzeug ihrer Vergangenheit macht. Dass eine Frau, eine mütterliche Vertraute und eine Behördenfigur an Tollys Seite stehen, deutet auf ein Geflecht aus persönlichen und institutionellen Loyalitäten hin, das seinem Vorhaben Struktur und Gegengewicht gibt. Die Kombination aus Kindheitstrauma und langfristig verfolgtem Plan gibt der Erzählung eine düstere, konsequente Linie.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,1 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zählt der Film zu den solide bewerteten, aber nicht breit diskutierten Werken seines Genres. Seit seiner Entstehung 1961 sind über sechzig Jahre vergangen, was ihn deutlich in die frühe Phase des amerikanischen Kriminalfilms der Nachkriegszeit einordnet. Innerhalb von Krimi und Thriller steht er für eine Erzählweise, die persönliche Motive und organisiertes Verbrechen eng miteinander verknüpft, ohne dass sich aus den vorliegenden Angaben weitere Rückschlüsse auf seine Wirkung ziehen lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Cliff Robertson als Tolly Devlin
- Dolores Dorn als Cuddles
- Beatrice Kay als Sandy
- Richard Rust als Gus Cottahee
- Paul Dubov als Gela
- Robert Emhardt als Earl Connors
- Larry Gates als John Driscoll
- Gerald Milton als Joseph Wilhelm Gunther
- David Kent als Young Tolly
- Peter Brocco als Vic Farrar
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Verfügbarkeit
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