Prestige - Die Meister der Magie (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Christopher Nolan |
|---|---|
| Genre | Drama, Mystery, Science Fiction |
| Laufzeit | 130 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-10-19 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 40.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 109.676.311 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,2 (18.139 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
London um 1900. Die Bühnenzauberer Robert Angier und Alfred Borden beginnen als Assistenten desselben Mannes. Nach dem Tod von Angiers Frau bei einem Wassertrick, für den Borden möglicherweise verantwortlich ist, wird aus der Konkurrenz eine Feindschaft, die beide über Jahre betreiben — sie sabotieren einander die Auftritte, verstümmeln sich, spionieren.
Im Zentrum steht ein Trick: Borden lässt sich auf einer Bühnenseite verschwinden und erscheint sofort auf der anderen. Angier kann die Methode nicht ergründen und reist schließlich nach Colorado, zu Nikola Tesla, um eine Maschine bauen zu lassen. Der Film erzählt das nichtchronologisch, über zwei ineinander verschachtelte Tagebücher, die beide Figuren voneinander lesen.
Entstehungsgeschichte
Die Vorlage ist Christopher Priests Roman von 1995. Christopher und Jonathan Nolan arbeiteten mehrere Jahre daran, teilweise parallel zu anderen Projekten, und veränderten die Struktur der Vorlage erheblich.
Nolan drehte den Film zwischen "Batman Begins" und "The Dark Knight" — für ihn ein bewusst kleineres Projekt zwischen zwei Großproduktionen. Er besetzte Christian Bale und Michael Caine, mit denen er gerade gearbeitet hatte, sowie Hugh Jackman. David Bowie spielt Nikola Tesla; er hatte zunächst abgelehnt, und Nolan flog nach eigener Aussage persönlich zu ihm, um ihn umzustimmen.
Hinter den Kulissen
Der Film ist so konstruiert, dass er seine eigene Auflösung mehrfach ausspricht, bevor sie erkennbar wird — die Erklärung des Dreisatzes eines Zaubertricks im Vorspann beschreibt zugleich die Struktur des Films. Nolan verlangte von den Darstellern, die Bühnentricks tatsächlich zu beherrschen; beide arbeiteten mit Zauberkünstlern als Beratern.
Für die Aufnahmen in Colorado nutzte die Produktion Schauplätze in Kalifornien. Die Feldsequenz mit den Glühbirnen entstand praktisch, mit Hunderten realer Lampen, die über im Boden verlegte Leitungen versorgt wurden. Nolan verzichtete weitgehend auf digitale Effekte — die Elektrizitätsdarstellungen entstanden mit einem realen Tesla-Transformator.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 110 Millionen Dollar ein und war für zwei Oscars nominiert, für Kamera und Szenenbild. Die zeitgenössische Aufnahme war positiv, aber ohne die Aufmerksamkeit, die Nolans andere Filme bekamen — er erschien im selben Jahr wie "The Illusionist", ein zweiter Film über Bühnenmagie.
Seine Bewertung ist seither deutlich gestiegen; er gilt heute vielen als Nolans formal geschlossenste Arbeit. Innerhalb seines Werks steht er zwischen "Memento" und "Inception" — ein Film über Menschen, die etwas verbergen, erzählt in einer Struktur, die dasselbe tut. Das Thema, das ihn trägt, ist weniger die Magie als der Preis der Besessenheit: Beide Hauptfiguren opfern ihr Leben für einen Trick, den das Publikum nach zwei Minuten vergisst.
Bilder








Besetzung & Stab
- Hugh Jackman als Robert Angier
- Christian Bale als Alfred Borden
- Michael Caine als Cutter
- Piper Perabo als Julia McCullough
- Rebecca Hall als Sarah
- Scarlett Johansson als Olivia Wenscombe
- Samantha Mahurin als Jess
- David Bowie als Tesla
- Andy Serkis als Alley
- Daniel Davis als Judge
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Verfügbarkeit
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