Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Peter Jackson |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Fantasy, Action |
| Laufzeit | 201 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-12-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 94.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.118.888.979 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,5 (27.373 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Abschluss der Trilogie führt beide Handlungsstränge an ihr Ende. Frodo und Sam nähern sich mit Gollum als Führer dem Schicksalsberg, wobei die Last des Rings Frodo zunehmend aufzehrt und Gollums doppeltes Spiel auf seine Auflösung zuläuft. Gleichzeitig zieht Saurons Heer vor Minas Tirith, der letzten großen Festung der Menschen.
Aragorn muss dabei die Rolle annehmen, der er den ganzen Weg über ausgewichen ist. Der Film verbindet die größte Schlacht der Reihe mit ihrem kleinsten Moment — zwei erschöpfte Hobbits an einem Berghang — und macht deutlich, dass die eine ohne die andere nichts wert wäre.
Entstehungsgeschichte
"Die Rückkehr des Königs" entstand gemeinsam mit den beiden Vorgängern in einem durchgehenden Dreh in Neuseeland; eigenständig produziert wurden lediglich umfangreiche Nachdrehs. Die Drehbuchfassung von Peter Jackson, Fran Walsh und Philippa Boyens verschob mehrere Episoden aus Tolkiens Vorlage zwischen den Teilen — die Begegnung mit Kankra etwa steht im Buch am Ende des zweiten Bandes und wanderte in den dritten Film.
Anders als bei den Vorgängern stand nun fest, dass das Publikum da war: Die ersten beiden Teile hatten die Erwartung so weit aufgebaut, dass der Abschluss unter dem umgekehrten Druck stand, nichts mehr falsch machen zu dürfen.
Hinter den Kulissen
Für die Schlacht auf dem Pelennor-Feld setzte Weta Digital die eigens entwickelte Software Massive ein, in der jede der Zehntausenden digitalen Figuren als eigenständiger Agent mit eigener Wahrnehmung und eigenen Verhaltensregeln angelegt ist — die Formationen entstehen dadurch nicht durch Animation, sondern durch Simulation.
Gollum entstand aus Andy Serkis' Darstellung: Er spielte die Szenen zunächst am Set mit den anderen Darstellern, wiederholte sie anschließend im Bewegungserfassungsstudio, und Weta übertrug beides auf die digitale Figur. Dass eine per Performance Capture erzeugte Rolle als schauspielerische Leistung wahrgenommen wurde, war zu diesem Zeitpunkt neu und führte zu einer bis heute nicht abgeschlossenen Debatte darüber, wie solche Darstellungen bei Filmpreisen einzuordnen sind.
Einordnung & Wirkung
Der Film gewann elf Oscars — und zwar alle elf Kategorien, in denen er nominiert war, was ihm eine Sonderstellung selbst unter den Rekordhaltern gibt. Es war der erste Fantasyfilm, der als bester Film ausgezeichnet wurde. Weltweit spielte er über 1,1 Milliarden Dollar ein.
Der häufigste Kritikpunkt betrifft den Schluss: Der Film setzt mehrfach zu einem Ende an, bevor er tatsächlich endet — eine Folge davon, dass Tolkiens Vorlage nach dem Sieg noch weitererzählt. Die erweiterte Fassung dehnt den Film auf über vier Stunden. Die Auszeichnung wird verbreitet als Würdigung der gesamten Trilogie gelesen, deren erste beide Teile in der Hauptkategorie leer ausgegangen waren.
Bilder








Besetzung & Stab
- Elijah Wood als Frodo
- Ian McKellen als Gandalf
- Viggo Mortensen als Aragorn
- Sean Astin als Sam
- Andy Serkis als Gollum / Smeagol
- Dominic Monaghan als Merry
- Billy Boyd als Pippin
- John Noble als Denethor
- David Wenham als Faramir
- Miranda Otto als Éowyn
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Verfügbarkeit
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