The Da Vinci Code - Sakrileg (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ron Howard |
|---|---|
| Genre | Thriller, Mystery |
| Laufzeit | 149 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-05-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 125.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 760.006.945 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (10.317 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Louvre wird der Kurator Jacques Saunière ermordet aufgefunden, mit einer Botschaft, die er sterbend in seinen eigenen Körper geritzt hat. Der Harvard-Symbolforscher Robert Langdon wird zur Beratung hinzugezogen und erfährt von der Kryptologin Sophie Neveu, dass er der Hauptverdächtige ist.
Die Spur führt über Leonardos Gemälde zu einer Bruderschaft, die seit Jahrhunderten ein Geheimnis schützt: dass der Heilige Gral kein Gefäß ist, sondern eine Person — Maria Magdalena, die mit Jesus ein Kind hatte. Eine Gruppe innerhalb von Opus Dei will die Belege beseitigen.
Entstehungsgeschichte
Dan Browns Roman von 2003 verkaufte sich weltweit über achtzig Millionen Mal. Sony erwarb die Rechte für rund sechs Millionen Dollar — für einen Roman ein ungewöhnlich hoher Betrag.
Ron Howard führte Regie; Akiva Goldsman, der zuvor "A Beautiful Mind" und "Das Comeback" für ihn geschrieben hatte, verfasste das Drehbuch. Howard hatte zunächst Bill Paxton für Langdon vorgesehen und besetzte schließlich Tom Hanks, dessen längere Frisur zu einem der meistkommentierten Details der Werbung wurde.
Hinter den Kulissen
Die Dreharbeiten begannen am 30. Juni 2005. Der Louvre erlaubte Aufnahmen vor Ort, allerdings mit Nachbildungen der Gemälde; die Innenräume entstanden zusätzlich auf der 007-Bühne in den Pinewood Studios.
Westminster Abbey und die Pariser Kirche Saint-Sulpice verweigerten die Genehmigung. Ersatz fanden sich in den Kathedralen von Lincoln und Winchester, die dafür erhebliche Summen erhielten; Saint-Sulpice wurde digital nachgebaut. Während der Aufnahmen in Lincoln schwiegen die Glocken zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 758 Millionen Dollar ein und war der zweiterfolgreichste des Jahres 2006 — trotz einer Kritik, die mit rund fünfundzwanzig Prozent zustimmenden Besprechungen zu den schlechtesten für einen Film dieser Größe gehört; bei der Premiere in Cannes gab es Gelächter an unpassenden Stellen.
Die Glaubenskongregation des Vatikans rief zum Boykott auf und warf dem Stoff Verleumdung sowie historische und theologische Fehler vor. In mehreren Ländern kam es zu Protesten und teils zu Verboten. Der Widerspruch dürfte dem Ergebnis eher genutzt haben: Der Film ist ein Musterbeispiel dafür, dass öffentliche Empörung als Werbung wirkt. Zwei Fortsetzungen folgten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tom Hanks als Robert Langdon
- Audrey Tautou als Sophie Neveu
- Ian McKellen als Sir Leigh Teabing
- Jean Reno als Captain Bezu Fache
- Paul Bettany als Silas
- Alfred Molina als Bishop Manuel Aringarosa
- Jürgen Prochnow als André Vernet
- Jean-Yves Berteloot als Rémy Jean
- Etienne Chicot als Lt. Collet
- Jean-Pierre Marielle als Jacques Saunière
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Verfügbarkeit
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