Tenet (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Christopher Nolan |
|---|---|
| Genre | Action, Thriller, Science Fiction |
| Laufzeit | 150 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-08-22 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 205.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 365.304.105 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (11.530 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein namenloser Agent überlebt einen Einsatz in einer Kiewer Oper und wird für eine Organisation rekrutiert, die eine Bedrohung aus der Zukunft abwenden soll. Deren Werkzeug ist die Inversion: Objekte und Menschen, deren Entropie umgekehrt wurde und die sich rückwärts durch die Zeit bewegen.
Die Spur führt zu einem russischen Oligarchen, der als Mittelsmann zwischen den Zeiten fungiert und dessen Frau in einer Ehe gefangen ist, aus der es keinen Ausweg gibt. Der Film führt in seiner zweiten Hälfte beide Zeitrichtungen gleichzeitig — dieselbe Handlung läuft vorwärts und rückwärts nebeneinander ab, und Figuren begegnen ihren eigenen früheren Aktionen.
Entstehungsgeschichte
Christopher Nolan arbeitete über rund zwanzig Jahre an der Grundidee und schrieb das Drehbuch in mehr als fünf Jahren. Der Physiker Kip Thorne, der bereits "Interstellar" beraten hatte, prüfte die Prämisse auf Vereinbarkeit mit den Grundgleichungen der Physik.
Der Film wurde zum Symbol eines anderen Konflikts: Nolan bestand darauf, ihn im Sommer 2020 in die Kinos zu bringen, mitten in der Pandemie, um das Kinogeschäft zu stützen. Warner verschob dreimal und startete schließlich international vor den USA.
Hinter den Kulissen
Nolan verzichtete weitgehend auf digitale Umkehrung: Die rückwärts laufenden Sequenzen wurden überwiegend tatsächlich rückwärts gespielt. Die Darsteller und Stuntleute lernten Bewegungsabläufe, Kämpfe und sogar Sprechpassagen in umgekehrter Reihenfolge, damit die Aufnahmen bei rückwärts abgespielter Wiedergabe natürlich wirken.
Für die Flughafensequenz kaufte die Produktion ein ausgemustertes Passagierflugzeug und ließ es in eine Halle fahren — das war günstiger als die digitale Umsetzung. Gedreht wurde in sieben Ländern, unter anderem in Estland, wo eine Autobahn für Wochen gesperrt wurde. Ludwig Göransson komponierte die Musik und arbeitete mit rückwärts abgespielten Aufnahmen.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 365 Millionen Dollar ein — unter normalen Umständen ein Misserfolg, unter Pandemiebedingungen schwer einzuordnen. Er gewann den Oscar für die besten visuellen Effekte.
Die Aufnahme war die zwiespältigste in Nolans Werk. Gelobt wurde die technische Ausführung, kritisiert die Tonmischung, in der Dialoge unter Musik verschwinden, und eine Konstruktion, die sich beim ersten Sehen kaum erschließt. Nolan verteidigte beides. Der Streit mit Warner über die Streamingauswertung führte dazu, dass er das Studio nach zwei Jahrzehnten verließ.
Bilder








Besetzung & Stab
- John David Washington als Protagonist
- Robert Pattinson als Neil
- Elizabeth Debicki als Kat
- Kenneth Branagh als Sator
- Dimple Kapadia als Priya
- Michael Caine als Crosby
- Martin Donovan als Fay
- Fiona Dourif als Wheeler
- Yuri Kolokolnikov als Volkov
- Himesh Patel als Mahir
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Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.