Taschengeld (1976)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | François Truffaut |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1976-03-17 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (168 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In der kleinen französischen Stadt Thiers zieht sich im Sommer 1976 ein ganzes Geflecht von Kindheitsmomenten zu einem Panorama zusammen. Kinder unterschiedlichen Alters durchleben kleine Katastrophen und große Gefühle: häusliche Unfälle, Streiche, erste sexuelle Regungen, die erste Verliebtheit, aber auch Momente kindlicher Grausamkeit gegenüber anderen. Erwachsene tauchen als Eltern, Lehrer und Nachbarn auf, doch der Blick bleibt bei den Kindern selbst, bei ihrem Umgang miteinander und mit einer Welt, die sie sich mit viel Einfallsreichtum zurechtlegen. Der Film reiht diese Beobachtungen aneinander, ohne eine einzelne Figur konsequent in den Mittelpunkt zu stellen, und zeichnet so ein Bild davon, wie unterschiedlich Kindheit zwischen Wiege und Grundschule aussehen kann.
Entstehungsgeschichte
Regie führte François Truffaut, der Film erschien 1976 unter dem Originaltitel „Small Change“ auf Deutsch als „Taschengeld“. Zur Besetzung gehören Jean-François Stévenin, Virginie Thévenet, Chantal Mercier und Tania Torrens.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama passt zur episodischen Anlage der Geschichte: Statt eines durchgehenden Konflikts stehen viele kleine, in sich abgeschlossene Situationen nebeneinander, die zusammen ein größeres Bild ergeben. Dass mehrere Kinder unterschiedlichen Alters gleichberechtigt im Zentrum stehen, verweist auf ein Interesse an der Bandbreite kindlicher Erfahrung selbst, nicht an einem einzelnen Entwicklungsweg. Die genannten Themen – Unfälle, Streiche, erste Zuneigung, aber auch Härte unter Kindern – zeigen, dass der Film das Kindsein weder rein idyllisch noch nur bedrohlich zeichnet, sondern beides nebeneinander bestehen lässt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer eher überschaubaren, dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich „Taschengeld“ in einem soliden, aber noch nicht breit abgesicherten Bereich der Publikumswahrnehmung. Seit dem Erscheinungsjahr 1976 sind fast fünfzig Jahre vergangen, was den Film klar als Werk seiner Zeit ausweist. Innerhalb der Genrekombination aus Komödie und Drama nimmt er mit seinem episodischen, auf Kindheit fokussierten Ansatz eine eigene Position ein, die sich von klassischeren Erzählformen mit durchgehendem Haupthandlungsstrang unterscheidet.
Bilder



Besetzung & Stab
- Jean-François Stévenin als Jean-François Richet, the Schoolteacher
- Virginie Thévenet als Lydie Richet
- Chantal Mercier als Chantal Petit, the Schoolteacher
- Tania Torrens als Nadine Riffle, hairdresser, Laurent's mother
- Nicole Félix als Grégory's mother
- Philippe Goldman als Julien Leclou
- Bruno de Stabenrath als Bruno Rouillard
- Georges Desmouceaux als Patrick Desmouceaux
- René Barnerias als Monsieur Desmouceaux, Patrick's father
- Francis Devlaeminck als Monsieur Riffle, hairdresser, Laurent's father
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Verfügbarkeit
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