Claire Maurier
Werdegang
Claire Maurier, geboren als Odette-Michelle-Suzanne Agramon am 27. März 1929 in Céret in der französischen Region Pyrénées-Orientales, war eine französische Schauspielerin, die seit 1947 in über 90 Filmen mitgewirkt hat. Sie begann ihre Karriere Ende der 1940er-Jahre mit kleineren Rollen. Ihre erste Hauptrolle spielte sie als Gilberte Doinel, die Mutter der Hauptfigur in François Truffauts „Sie küssten und sie schlugen ihn" (1959). Eine weitere frühe Rolle war die der Christiane Colombey, der bigamischen Ehefrau der Hauptfigur, in „Die Küche mit Butter" (1963). 1978 spielte sie in Édouard Molinaros „La Cage aux Folles" die Simone. Später übernahm sie unter anderem eine Rolle in „Die fabelhafte Welt der Amélie" (2001), spielte 2005 in der Comedyserie „Faites comme chez vous!" mit und war 2010 in „Meine Nachmittage mit Margueritte" zu sehen.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind drei Titel mit Claire Maurier als Schauspielerin verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 1959 bis 1978, decken also eine Spanne von 19 Jahren ab. Vertreten sind die Genres Drama und Komödie, darunter „Sie küssten und sie schlugen ihn" (1959), „Ein Käfig voller Narren" (1978) und „Alles in Butter" (1963). Der älteste Titel entstand 30 Jahre nach ihrer Geburt, der jüngste 49 Jahre danach.
Einordnung
Die drei bei uns gelisteten Filme erhalten Bewertungen von 8,0, 6,8 und 6,7, im Schnitt 7,2 – durchweg im oberen Mittelfeld bis gut. Am besten bewertet ist „Sie küssten und sie schlugen ihn" aus dem Jahr 1959. Die Zeitspanne der erfassten Titel umfasst knapp zwei Jahrzehnte innerhalb ihrer langen Laufbahn und bildet damit nur einen Ausschnitt ihres tatsächlichen Filmschaffens ab.