Jean-Pierre Léaud
Werdegang
Jean-Pierre Léaud wurde am 28. Mai 1944 geboren. Bekannt wurde er vor allem durch die Rolle des Antoine Doinel in der Filmreihe von François Truffaut, die 1959 mit „Sie küssten und sie schlugen ihn" begann. Daneben arbeitete er mit Aki Kaurismäki, Pier Paolo Pasolini, Jacques Rivette und Tsai Ming-liang zusammen. Léaud gilt als eine der prägenden Figuren der Nouvelle Vague und trat in acht Filmen von Jean-Luc Godard sowie in sieben von François Truffaut auf.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 14 Filme mit Jean-Pierre Léaud als Schauspieler verzeichnet, Serien sind nicht darunter. Die Titel decken einen Zeitraum von 1959 bis 2016 ab, also 57 Jahre – der erste Film erschien, als Léaud 15 Jahre alt war, der letzte, als er 72 war. Die Bandbreite reicht von seinem Debüt in „Sie küssten und sie schlugen ihn" über mehrere Stationen der Doinel-Reihe wie „Antoine und Colette" und „Geraubte Küsse" bis zu späteren Arbeiten wie „Irma Vep" und „Der Tod von Ludwig XIV.". Die Genres umfassen vor allem Drama, Komödie und Liebesfilm, ergänzt durch Krimi, Historie und Mystery – insgesamt sechs verschiedene Genres, was auf eine vielseitige Rollenwahl über die Jahrzehnte hinweist.
Einordnung
Die Bewertungen der 14 Titel liegen zwischen 6,1 und 8,0, im Schnitt bei 7,0 von 10. Damit bewegen sich die Filme durchgängig im soliden bis guten Bereich, ohne größere Ausreißer nach unten. Der höchste Wert entfällt auf seinen frühesten Film aus dem Jahr 1959, während die übrigen Bewertungen recht dicht beieinanderliegen. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten Titel liegen 57 Jahre, was die lange Präsenz Léauds im hier verzeichneten Filmschaffen widerspiegelt.
Filmografie