Sicko (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Moore |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Komödie, Drama |
| Laufzeit | 123 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-05-18 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 9.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 24.538.513 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (810 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
45 Millionen Menschen haben in den USA, dem reichsten Land der Welt, keine Krankenversicherung. Der eigentliche Anlass dieses Films ist jedoch ein anderer: Michael Moore nimmt die Lage in seinem Heimatland in den Blick, weil die seit Nixon vollständig privatisierte und dadurch profitorientierte Gesundheitsversorgung selbst für Versicherte alles andere als rosig aussieht. Überall sonst auf der Welt, so die Beobachtung, ist der Zugang zu einer angemessenen Behandlung leichter, sogar in Guantanamo. Aus dieser Feststellung entwickelt der Film eine Idee, deren Ausführung hier nicht vorweggenommen werden soll. Die Ausgangslage ist damit weniger eine Erzählung als eine Frage, der nachgegangen wird.
Entstehungsgeschichte
Michael Moore führte Regie und ist zugleich vor der Kamera zu sehen, herausgekommen ist der Film 2007. Neben ihm treten Tony Benn, Tucker Albrizzi und Reggie Cervantes auf. Ab 6 Jahren freigegeben, bleibt die Darstellung damit erkennbar im Rahmen dessen, was einem breiten Publikum zugemutet wird.
Hinter den Kulissen
Die Zuordnung zu Dokumentarfilm, Komödie und Drama ist ungewöhnlich und beschreibt eine Methode. Der dokumentarische Anteil liefert Zahlen und Fälle, der dramatische die Geschichten einzelner Betroffener, der komische den Ton, in dem beides vorgetragen wird. Dass der Regisseur selbst als Figur auftritt, ist für diese Bauweise entscheidend: Es gibt keinen unsichtbaren Beobachter, sondern jemanden, der eine Position bezieht und sich dabei zeigen lässt. Wer den Film sieht, sollte diese Anlage mitdenken. Es handelt sich um einen Standpunkt, der offen ausgestellt und nicht als Neutralität ausgegeben wird. Bei einem Thema, in dem es um Krankheit und Existenzen geht, ist das ein wesentlicher Unterschied.
Einordnung & Wirkung
7,4 von 10 ist eine deutliche Zustimmung, wobei die Zahl der abgegebenen Stimmen im dreistelligen Bereich bleibt. 19 Jahre nach dem Erscheinen hat der Stoff an Aktualität nichts verloren. Innerhalb des Dokumentarfilms steht der Titel für die argumentierende, nicht für die beobachtende Richtung.
Bilder






Besetzung & Stab
- Michael Moore als Self
- Tony Benn als Self
- Tucker Albrizzi als Self
- Reggie Cervantes als Self
- John Graham als Self
- Aleida Guevara als Self
- Bill Maher als Self
- Patrick Pedraja als Self
- Linda Peeno als Self
- Billy Crystal als Self (archive footage)
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Verfügbarkeit
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