Bowling for Columbine (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Moore |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Drama |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-10-09 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 35.564.473 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (1.743 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am 20. April 1999 erschossen zwei Schüler an der Columbine High School in Colorado zwölf Mitschüler und einen Lehrer. Michael Moore nimmt das zum Ausgangspunkt für eine Frage, die er im ganzen Film verfolgt: Warum sterben in den Vereinigten Staaten so viel mehr Menschen durch Schusswaffen als in vergleichbaren Demokratien?
Er vergleicht Zahlen, sucht nach Erklärungen und verwirft der Reihe nach die üblichen: Musik, Videospiele, Bowling. Was übrig bleibt, führt er auf Angst, auf die Zuspitzung durch Medien und auf wirtschaftliche Ungleichheit zurück.
Entstehungsgeschichte
Michael Moore führte Regie, war Mitautor und Produzent.
Die Finanzierung kam aus Kanada und Deutschland und belief sich auf vier Millionen Dollar — amerikanische Produzenten waren nicht bereit, den Film zu finanzieren. Beteiligt waren Dog Eat Dog Films und Alliance Atlantis.
Hinter den Kulissen
Moores Verfahren ist zugleich seine Stärke und der Kern der Kritik an ihm. Er tritt selbst auf, konfrontiert Beteiligte und montiert Material so, dass es seine These stützt.
Genau das wurde ihm im Einzelnen vorgeworfen: eine gestellte Szene in einer Bank, irreführende Angaben darüber, was die Täter am Morgen der Tat getan hatten, und ein Gespräch mit Charlton Heston, das nach Auffassung vieler die Grenze zur Überrumpelung überschritt. Moore bezeichnete Heston später als Rassisten — obwohl dieser sich in den sechziger Jahren für die Bürgerrechte eingesetzt hatte.
Einordnung & Wirkung
Der Film gewann bei den 55. Filmfestspielen von Cannes den Jubiläumspreis und 2003 den Oscar als bester Dokumentarfilm.
Weltweit spielte er 58 Millionen Dollar ein und war damit zu diesem Zeitpunkt der dritterfolgreichste Dokumentarfilm überhaupt — übertroffen später nur von Moores eigenem "Fahrenheit 9/11" und von "Die Reise der Pinguine".
Er bleibt damit ein Werk mit zwei Seiten: außerordentlich wirksam in der öffentlichen Debatte und methodisch angreifbar.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michael Moore als Self
- George H. W. Bush als Self
- George W. Bush als Self
- Charlton Heston als Self - NRA President
- Jacobo Árbenz als Self - President of Guatemala
- Mike Bradley als Self - Mayor of Sarnia, Ontario, Canada
- Dick Clark als Self
- Arthur A. Busch als Self - County Prosecutor: Flint, Michigan
- Michael Caldwell als Self - Police Detective
- Richard Castaldo als Self - Columbine Victim
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Verfügbarkeit
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