Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Moore |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Historie |
| Laufzeit | 127 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-09-06 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 17.436.509 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (590 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Michael Moore holt in diesem Film weit aus. Er beginnt beim Römischen Reich, um zu zeigen, dass sich die Zeichen des Verfalls jener alten Macht sämtlich in der Gegenwart wiederfinden lassen. Die Frage, die er stellt, ist deutlich und trägt die Antwort schon in sich: Wie hoch ist der Preis, den die amerikanische Bevölkerung dafür zahlt, dass die Begriffe Kapitalismus und Demokratie miteinander verwechselt werden?
Für Moore fallen die beiden nicht zusammen, im Gegenteil, sie stehen in ausgeprägtem Widerspruch zueinander, und das umso mehr nach der weltweiten Krise, deren Folgen alle tragen. Um seine These zu stützen, setzt er diesmal deutlich sparsamer auf sprachliche und visuelle Gags. Auch in seine Heimatstadt Flint kehrt er dabei zurück.
Entstehungsgeschichte
Der 2009 erschienene Film stammt von Michael Moore, der zugleich Regie führt und selbst vor der Kamera steht. Neben ihm treten Elijah Cummings, Marcy Kaptur und Bernie Sanders auf. Als Dokumentarfilm mit historischer Ausrichtung angelegt, ist er ab sechs Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Dokumentarfilm und Historie beschreibt die Bauweise recht genau: Der Ausgangspunkt liegt in der Antike, der Zielpunkt in der Gegenwart, und dazwischen wird eine Linie gezogen, die als Argument dient. Das ist keine neutrale Bestandsaufnahme, sondern eine These, die der Film offen als solche ausstellt.
Bemerkenswert ist die Selbstbeschränkung beim Humor. Wo Komik sonst als Werkzeug dient, tritt sie hier zurück, weil das Thema als zu ernst gilt, um viel Raum zum Lachen zu lassen. Der Ton verschiebt sich damit von der Polemik zur Anklage, ohne dass die Handschrift verloren ginge.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt mit 7,1 von 10 im oberen Mittelfeld, ermittelt aus einer noch schmalen Zahl von Stimmen. Siebzehn Jahre nach dem Erscheinen wirkt die Verankerung in einer konkreten Krisenlage stärker als damals, weil sich der Zeitpunkt inzwischen klar datieren lässt. Im dokumentarischen Fach gehört der Titel zu den erklärt parteiischen Arbeiten, die ihre Position nicht verbergen, sondern zum Aufbau machen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michael Moore als Self
- Elijah Cummings als Self
- Marcy Kaptur als Self
- Bernie Sanders als Self
- Elizabeth Warren als Self
- Thora Birch als Self
- Baron Hill als Self
- Wallace Shawn als Self
- Peter Zalewski als Self
- Bill Clinton als Self (archive footage)
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Verfügbarkeit
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