Fahrenheit 9/11 (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Moore |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-06-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 6.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 222.400.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (1.563 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Dokumentarfilm befasst sich mit Verbindungen zwischen der Familie des US-Präsidenten George W. Bush und der Familie Bin Laden. Sein Schwerpunkt liegt auf dem, was der Film als politische Instrumentalisierung der Anschläge vom 11. September 2001 bezeichnet, samt der darauf folgenden amerikanischen Militäreinsätze in Afghanistan.
Zu den Verbindungen zwischen beiden Familien führt der Film mehrere Quellen an. Sie sollen belegen, dass beide an der Carlyle-Gruppe beteiligt waren, einem Auftragnehmer für Militärfahrzeuge und Pipelines. Nach den Anschlägen sei die Familie Bin Laden von der Führung des Konzerns gezwungen worden, ihre Anteile abzustoßen. Der Film verweist außerdem darauf, dass Bush Senior zwei Jahre als Senior Advisor im Carlyle Asia Board tätig war und dass die Familie Bin Laden 1976 James Bath, einen Freund der Bushs, zum Verwalter ihrer Investitionen in Texas bestimmte.
Entstehungsgeschichte
Michael Moore führte Regie und tritt zugleich selbst in Erscheinung. Weiter genannt werden John Conyers, Abdul Henderson und Craig Unger. Erschienen ist der Film 2004, die Freigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Es handelt sich um einen reinen Dokumentarfilm, und diese Eindeutigkeit ist bei diesem Stoff bedeutsam. Der Film erhebt einen Anspruch auf Tatsachen und stützt seine Darstellung nach eigener Angabe auf angeführte Quellen.
Dass eine Person zugleich Regie führt und vor der Kamera auftritt, prägt die Form: Das Material wird nicht neutral vorgelegt, sondern von einem erkennbaren Standpunkt aus geordnet. Die Argumentationslinie ist dabei erkennbar aufgebaut — von geschäftlichen Verflechtungen über einen konkreten Anlass hin zu politischen Folgen. Wer den Film sieht, sollte diese Zuschreibungen als Position des Films lesen.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung liegt bei 7,1 von 10 aus einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen und damit im oberen Bereich, wenn auch nicht an der Spitze — bei einem politisch zugespitzten Gegenstand wenig überraschend.
Zweiundzwanzig Jahre nach dem Erscheinungsjahr ist der Film vor allem ein Zeitdokument der Debatten, in die er eingriff.
Bilder






Besetzung & Stab
- Michael Moore als Self
- John Conyers als Self
- Abdul Henderson als Self
- Craig Unger als Self
- George W. Bush als Self (archive footage)
- Saddam Hussein als Self (archive footage)
- Osama bin Laden als Self (archive footage)
- Larry King als Self (archive footage)
- George H. W. Bush als Self (archive footage)
- Bill Clinton als Self (archive footage)
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Verfügbarkeit
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