Ready Player One (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steven Spielberg |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Action, Science Fiction |
| Laufzeit | 140 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-03-28 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 175.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 607.274.134 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (17.368 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
2045 ist die reale Welt weitgehend verwahrlost, und ein Großteil der Menschheit verbringt ihre Zeit in der OASIS — einer virtuellen Umgebung, in der jeder sein kann, was er will. Ihr verstorbener Erfinder James Halliday hat darin drei Schlüssel versteckt; wer sie findet, erbt die OASIS und damit das wertvollste Unternehmen der Welt.
Wade Watts lebt in einer Wohnwagensiedlung in Columbus und sucht wie Millionen andere. Gegen ihn steht der Konzern IOI, der ganze Abteilungen mit der Suche beschäftigt und Schuldner zur Zwangsarbeit im Spiel einsetzt. Die Rätsel lassen sich nur lösen, wenn man Hallidays Biografie und dessen Popkultur der 1980er kennt.
Entstehungsgeschichte
Ernest Clines Roman von 2011 wurde vor der Veröffentlichung verfilmt gekauft. Steven Spielberg übernahm die Regie — was eine besondere Lage schuf, weil ein erheblicher Teil der im Buch zitierten Werke von ihm selbst stammt. Er ließ die meisten Verweise auf eigene Filme streichen, weil er sie für unpassend hielt.
Zak Penn schrieb das Drehbuch mit Cline und veränderte die Rätsel weitgehend: Im Roman bestehen sie aus Computerspiel- und Rollenspielaufgaben, die filmisch nicht funktionieren. Die zweite Prüfung wurde durch eine Sequenz in Stanley Kubricks "Shining" ersetzt — Warner besitzt die Rechte an diesem Film, was die Umsetzung überhaupt erst möglich machte.
Hinter den Kulissen
Die Rechteklärung war die eigentliche Produktionsaufgabe. Hunderte Figuren, Fahrzeuge und Musikstücke aus fremden Beständen mussten einzeln lizenziert werden; einige Anfragen wurden abgelehnt, weshalb im fertigen Film bestimmte Figuren fehlen, die im Roman vorkommen.
Spielberg drehte zuerst die realen Szenen konventionell und arbeitete anschließend über anderthalb Jahre an den virtuellen Teilen. Für diese setzte das Team Virtual-Reality-Technik in der Vorbereitung ein: Regie und Kamera bewegten sich mit Headsets durch die digitale Umgebung, um Einstellungen zu finden, bevor animiert wurde. Während der Nachbearbeitung drehte Spielberg parallel den Film "Die Verlegerin".
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 583 Millionen Dollar ein und war für den Oscar in der Kategorie visuelle Effekte nominiert.
Die Aufnahme war geteilt. Gelobt wurden Tempo und die technische Umsetzung, insbesondere die "Shining"-Sequenz. Der wiederkehrende Einwand betraf den Kern: Ein Film, der das Wiedererkennen bekannter Figuren zum Handlungsprinzip macht, verwechselt Zitat mit Bedeutung — eine Kritik, die den Roman noch stärker traf als die Verfilmung. Interessant bleibt der Widerspruch, dass ausgerechnet Spielberg eine Geschichte über die Flucht in Nostalgie inszeniert, deren Gegenstand zu großen Teilen seine eigenen Filme sind.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tye Sheridan als Parzival / Wade
- Olivia Cooke als Art3mis / Samantha
- Ben Mendelsohn als Sorrento
- Lena Waithe als Aech / Helen
- T.J. Miller als I-R0k (voice)
- Simon Pegg als Curator / Ogden Morrow
- Mark Rylance als Anorak / Halliday
- Philip Zhao als Sho
- Win Morisaki als Daito
- Hannah John-Kamen als F'Nale Zandor
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Verfügbarkeit
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