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Pink Floyd: The Wall

Pink Floyd: The Wall (1982)

⭐ 8 · 1982 · Musik, Drama
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Kurzüberblick

RegieAlan Parker
GenreMusik, Drama
Laufzeit95 Minuten
Erscheinungsdatum1982-07-14
AltersfreigabeFSK 16
Budget12.000.000 $
Einspielergebnis22.244.207 $
TMDB-Bewertung8 (1.710 Stimmen)

Trailer

Worum es geht

Pink ist Rockmusiker und sitzt in einem Hotelzimmer in Los Angeles. Von dort aus setzt sich der Film mit seiner Lage auseinander.

Was folgt, ist keine Handlung im üblichen Sinn, sondern eine Folge von Erinnerungen, Zuständen und Bildern. Pink errichtet eine Mauer um sich — Stein für Stein, jeder aus einer Verletzung. Am Ende wird sie eingerissen.

Entstehungsgeschichte

Vorlage ist das gleichnamige Konzeptalbum von Pink Floyd.

Regie führte Alan Parker, das Drehbuch schrieb Roger Waters.

Bob Geldof spielt Pink, Christine Hargreaves die Mutter, James Laurenson den Vater, Eleanor David die Ehefrau und Bob Hoskins den Manager.

Produziert wurde der Film von Alan Marshall, Garth Thomas und Gerald Scarfe. Die Kamera führte Peter Biziou; die Musik stammt von Pink Floyd, Michael Kamen und Bob Ezrin.

Es handelt sich um eine britische Produktion von 95 Minuten Länge; die FSK gab sie ab 16 Jahren frei.

Hinter den Kulissen

Der Film ist kein Musikfilm mit Handlung, sondern ein Album, das in Bilder übersetzt wurde. Was erzählt wird, läuft über Musik, Bilder und Montage.

Dafür setzt er drei Verfahren nebeneinander: Spielszenen, Comic-Strips und assoziative Schnittfolgen, die eher Videoclips ähneln als Filmszenen. Dass Gerald Scarfe zu den Produzenten gehört, verweist auf das Gewicht, das die gezeichneten Passagen in diesem Film haben.

Dass Roger Waters das Drehbuch schrieb, verankert den Film beim Urheber des Albums. Die Mauer bleibt dabei durchgehend doppeldeutig — Schutz und Gefängnis zugleich —, und der Film löst diese Doppelung nicht auf, sondern führt sie bis zum Einsturz durch.

Einordnung & Wirkung

Die Kritik beschrieb den Film als technisch brillant, sprach aber auch von einer Kakophonie aus Licht und Ton.

Beide Urteile treffen denselben Sachverhalt. Ein Film ohne durchgehende Handlung, der 95 Minuten lang mit voller Lautstärke Bilder aneinanderreiht, überfordert absichtlich — die Frage ist, ob man diese Überforderung als Form akzeptiert.

Die Verbindung dreier Darstellungsweisen — Spielfilm, Zeichentrick, Clip — war zum Zeitpunkt seiner Entstehung ungewöhnlich. Der Film steht damit an einer Schnittstelle: zwischen dem Konzeptalbum als Kunstform und der Bildsprache, die sich im Musikvideo gerade herausbildete.

Die Besetzung Bob Geldofs in der Hauptrolle ist die konsequente Fortsetzung dieser Anlage. Ein Musiker spielt einen Musiker in einer Erzählung, die aus Musik entstanden ist.

Bilder

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Besetzung & Stab

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