Die Asche meiner Mutter (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alan Parker |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 145 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-12-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 50.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 13.042.112 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (362 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Brooklyn im Jahr 1934: Das erhoffte Glück in Amerika bleibt für die Familie aus, und so kehrt sie in die irische Heimat nach Limerick zurück. Doch dort erwarten sie nur bittere Armut und Trostlosigkeit. Auch für den jungen Familienvater Malachy findet sich keine Arbeit, was ihn und die Seinen allmählich in die Verzweiflung treibt.
Malachy ertränkt seinen Frust im Alkohol, während seine Kinder kaum etwas zu essen haben und in zerlumpter Kleidung zur Schule gehen. Der kleine Frank leidet zunehmend unter den streng katholischen Sitten des Landes und unter der Trunksucht seines Vaters. Mit seinen Schulfreunden versucht er dennoch, das Beste aus seinem Leben zu machen. Er vergnügt sich im Kino der Stadt und erlebt seine erste Liebe. Für Frank steht jedoch fest, dass er eines Tages alles hinter sich lassen und nach Amerika zurückkehren will.
Entstehungsgeschichte
Alan Parker inszenierte das Drama 1999, der englische Titel lautet „Angela’s Ashes“. Emily Watson, Robert Carlyle, Joe Breen und Michael Legge gehören zur Besetzung. Ab 12 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama. Seine Geschichte erzählt von Armut, Sucht und religiöser Strenge, ohne diese Verhältnisse zu beschönigen, und stellt ihnen doch die kleinen Freuden einer Kindheit gegenüber.
Die Anlage ist die einer Rückwanderung, die zur Sackgasse wird. Eine Familie verlässt Amerika in der Hoffnung auf Besserung und findet in Limerick das Gegenteil. Der Blick richtet sich dabei zunehmend auf Frank, dessen Wunsch, nach Amerika zurückzukehren, der Erzählung eine Richtung gibt.
Zwei Orte markieren die Pole dieser Erzählung: Brooklyn als verlorene Hoffnung und Limerick als Ort der Not. Zwischen beiden spannt sich die Sehnsucht eines Jungen, der sich mit seinen Umständen nicht abfinden will.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 Punkten erhält der Film eine gute Bewertung. Sie stützt sich auf einige hundert Stimmen, eine überschaubare, aber eindeutig positive Basis.
Der Film erschien vor 27 Jahren. Unter den Familiendramen gehört er zu den Werken, die soziale Not aus der Perspektive eines Kindes schildern und dabei Härte und Hoffnung nebeneinanderstellen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Emily Watson als Angela McCourt
- Robert Carlyle als Malachy McCourt
- Joe Breen als Young Frank
- Michael Legge als Older Frank
- Ciarán Owens als Middle Frank
- Ronnie Masterson als Grandma Sheehan
- Pauline McLynn als Aunt Aggie
- Liam Carney als Uncle Pa Keating
- Eanna MacLiam als Uncle Pat
- Shane Murray-Corcoran als Young Malachy
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Verfügbarkeit
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