Alan Parker
Werdegang
Sir Alan William Parker wurde am 14. Februar 1944 geboren und starb am 31. Juli 2020. Er arbeitete als Regisseur, Drehbuchautor und Produzent. Seine Spielfilme wurden im Laufe seiner Karriere mit neunzehn BAFTA Awards, zehn Golden Globes und zehn Oscars ausgezeichnet. Neben seiner filmischen Arbeit war er als Gründungsvorsitzender des UK Film Council tätig, ein Amt, das er fünf Jahre lang innehatte, zuvor stand er dem BFI als Vorsitzender vor. 1995 wurde er mit dem CBE geehrt, 2002 folgte der Ritterschlag. Zudem wurde er in Frankreich zum Officier des Arts et des Lettres ernannt.
Filmografie bei uns
Bei uns sind zwölf Spielfilme von Alan Parker als Regisseur verzeichnet, allesamt Kinofilme, keine Serien. Die Titel entstanden zwischen 1976 und 2003, ein Zeitraum von 27 Jahren, beginnend 32 Jahre nach seiner Geburt und endend 59 Jahre danach. Das Spektrum reicht von Musikfilmen wie „Bugsy Malone“, „Fame – Der Weg zum Ruhm“ und „Pink Floyd: The Wall“ über Dramen wie „Birdy“, „Die Commitments“ und „Die Asche meiner Mutter“ bis hin zu Krimi- und Thrillerstoffen wie „Mississippi Burning“, „12 Uhr nachts – Midnight Express“, „Angel Heart“ und „Das Leben des David Gale“. Ergänzt wird die Liste durch das Historiendrama „Evita“ und die Komödie „Willkommen in Wellville“. Die genrebreite Auswahl zeigt einen Regisseur, der sich nicht auf ein festes Themenfeld festlegte.
Einordnung
Die zwölf Titel erreichen bei uns Bewertungen zwischen 5,6 und 7,9, im Schnitt 7,0. Die höchsten Werte entfallen auf „Pink Floyd: The Wall“ mit 7,9 und „Mississippi Burning“ mit 7,7, während „Willkommen in Wellville“ mit 5,6 am unteren Ende liegt. Die Bewertungen bewegen sich damit über weite Strecken im soliden bis guten Bereich, mit einzelnen Ausreißern nach unten. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten bewerteten Titel liegen 27 Jahre.
Filmografie (Regie)