München (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steven Spielberg |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Thriller |
| Laufzeit | 164 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-12-23 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 70.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 130.982.129 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (3.096 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bei den Olympischen Spielen 1972 in München nimmt ein palästinensisches Kommando israelische Sportler als Geiseln. Elf von ihnen kommen ums Leben.
Der Film erzählt, was danach geschah: Eine Gruppe von Männern erhält vom israelischen Staat den Auftrag, die Verantwortlichen in Europa zu töten. Angeführt wird sie von Avner, der seine Familie zurücklässt und dessen Auftrag mit jedem Namen auf der Liste weniger eindeutig wird. Je länger die Gruppe arbeitet, desto häufiger stellt sich die Frage, ob die Getöteten die Richtigen waren und was am Ende erreicht ist.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist George Jonas' Buch "Vengeance" von 1984 über Operationen des Mossad nach dem Anschlag. Das Drehbuch schrieben Tony Kushner und Eric Roth, Regie führte Steven Spielberg.
Der Film zeigt neun der elf Zielpersonen als getötet. Was tatsächlich geschah, ist unter Fachleuten und früheren Nachrichtendienstlern bis heute umstritten.
Hinter den Kulissen
Widerspruch kam von mehreren Seiten. Frühere Mossad-Angehörige bestritten zentrale Angaben und erklärten, die Einsätze seien von größeren, jeweils neu zusammengestellten Gruppen ausgeführt worden und nicht von einer festen Einheit.
Politisch war der Film ebenfalls umstritten: Die Zionist Organization of America rief zum Boykott auf, während andere Stimmen ihm vorhielten, er stelle Attentäter und Terroristen auf eine Stufe. Spielberg selbst hat den Film als Gebet für den Frieden bezeichnet — angegriffen wurde er von beiden Seiten der Debatte.
Einordnung & Wirkung
Weltweit spielte der Film 131 Millionen Dollar ein, in den USA jedoch nur 47 Millionen — einer der schwächsten Werte in Spielbergs Laufbahn.
Fünf Oscar-Nominierungen brachten keine Auszeichnung. Die Kritik teilte sich: Die einen lobten, dass der Film seine Ausgangsfrage nicht auflöst, die anderen warfen ihm historische Ungenauigkeit vor. Geblieben ist eine Arbeit, die ausdrücklich keine Antwort gibt — und die genau deshalb bis heute diskutiert wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Eric Bana als Avner
- Daniel Craig als Steve
- Ciarán Hinds als Carl
- Mathieu Kassovitz als Robert
- Hanns Zischler als Hans
- Ayelet Zurer als Daphna
- Geoffrey Rush als Ephraim
- Gila Almagor als Avner's Mother
- Michael Lonsdale als Papa
- Mathieu Amalric als Louis
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Verfügbarkeit
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