Mord im Orient-Express (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kenneth Branagh |
|---|---|
| Genre | Mystery, Drama, Krimi |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-11-03 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 55.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 352.800.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (10.734 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Hercule Poirot besteigt 1934 in Istanbul den Orient-Express, um nach London zu kommen. Der Zug ist ausgebucht, obwohl es Winter ist, und in der Nacht bleibt er in einer Schneewehe in Jugoslawien stecken.
Am Morgen ist der amerikanische Geschäftsmann Ratchett tot, mit zwölf Stichen, von denen einige von einer Rechtshänderin und andere von einem Linkshänder stammen. Poirot findet heraus, dass Ratchett in Wahrheit ein Gangster ist, der Jahre zuvor ein Kind entführt und getötet hat — und dass jeder Reisende in diesem Wagen mit dem Fall zu tun hat.
Entstehungsgeschichte
Agatha Christies Roman von 1934 gehört zu den bekanntesten Kriminalromanen überhaupt und war 1974 bereits mit Albert Finney verfilmt worden. Kenneth Branagh übernahm Regie und Hauptrolle und legte Poirot mit einer Zwangsstörung an: Die Figur ordnet, misst und richtet aus, bevor sie denken kann.
Sein Schnurrbart wurde zum meistkommentierten Detail — deutlich größer als bei allen früheren Darstellern und in der Vorbereitung über Monate entwickelt. Angelina Jolie war für die weibliche Hauptrolle im Gespräch; besetzt wurde Michelle Pfeiffer. Das Ensemble umfasst unter anderem Judi Dench, Willem Dafoe, Daisy Ridley, Penélope Cruz und Johnny Depp.
Hinter den Kulissen
Die Dreharbeiten begannen im November 2016 in Großbritannien. Der Film gehört zu den wenigen jüngeren Produktionen, die auf 65-mm-Film gedreht wurden — dasselbe Format, das Christopher Nolan im selben Jahr für "Dunkirk" nutzte.
Für den Zug baute die Produktion in den Longcross Studios einen vollständigen Nachbau mit begehbaren Waggons, damit die Kamera durch die gesamte Länge fahren kann. Er wurde später zu einem Teehaus im Lake District umgebaut. Für den Abspann nahm Michelle Pfeiffer das eigens geschriebene Lied "Never Forget" auf.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 353 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von etwa 55 Millionen. Die Kritik fiel mit rund sechzig Prozent zustimmenden Besprechungen gemischt aus — gelobt wurden Ausstattung und Ensemble, bemängelt das Drehbuch und die actionhaften Einlagen, die der Vorlage fehlen.
Kommerziell war er erfolgreich genug, um eine Reihe zu begründen: "Tod auf dem Nil" folgte 2022, "Ein Fest in Venedig" 2023. Bemerkenswert bleibt die Auflösung, die Christie 1934 formulierte und die der Film beibehält — der Ermittler löst den Fall und entscheidet sich anschließend, die Lösung nicht zu verwenden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kenneth Branagh als Hercule Poirot
- Tom Bateman als Bouc
- Michelle Pfeiffer als Caroline Hubbard
- Johnny Depp als Edward Ratchett
- Josh Gad als Hector MacQueen
- Willem Dafoe als Gerhard Hardman
- Judi Dench als Princess Dragomiroff
- Derek Jacobi als Edward Henry Masterman
- Leslie Odom Jr. als Dr. Arbuthnot
- Daisy Ridley als Miss Mary Debenham
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Verfügbarkeit
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