Hamlet (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kenneth Branagh |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 233 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-12-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 18.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (528 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Auf den Zinnen von Elsinore erscheint Hamlet der Geist seines Vaters. Der Tote berichtet, was niemand am Hof aussprechen will: Er wurde von seinem eigenen Bruder Claudius ermordet, und die Königin, Hamlets Mutter, war eingeweiht. Der junge Prinz steht damit vor einer Aufgabe, die sein Leben bestimmen wird.
Um seine Rache vorzubereiten, ohne Verdacht zu erregen, spielt Hamlet den Wahnsinnigen. Der Preis ist hoch. Er stößt seine Verlobte Ophelia von sich, und sie zerbricht daran, verliert tatsächlich den Verstand. Ihr Bruder Laertes wird Hamlet schließlich zum Duell gegenüberstehen, und in dieser Begegnung ist eine vergiftete Klinge im Spiel.
Entstehungsgeschichte
Kenneth Branagh führte bei diesem Film von 1996 die Regie und steht zugleich an erster Stelle der Besetzung. Derek Jacobi, Kate Winslet und Julie Christie gehören ebenfalls dazu. Die Freigabe ab zwölf Jahren erlaubt ein breites Publikum, obwohl die Handlung von Mord, Wahnsinn und Rache bestimmt ist.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama. Das passt zu einem Stoff, der keine Genrekonventionen bedienen muss, weil sein Konflikt in den Figuren selbst liegt. Der Geist zu Beginn ist kein Element des Grusels, sondern der Auslöser für eine innere Zerreißprobe.
Die Anlage der Geschichte lebt von der Verstellung. Hamlet täuscht Wahnsinn vor, und die Erzählung lässt offen, wo die Maske endet. Ophelias Weg spiegelt das: Was er spielt, erleidet sie wirklich. Die Besetzung mit vier prominent genannten Namen deutet an, dass der Film neben dem Prinzen auch den Figuren um ihn herum Gewicht gibt und die Hofintrige als Geflecht von Beziehungen erzählt, nicht als Monolog eines Einzelnen.
Einordnung & Wirkung
7,3 von 10 Punkten sind eine deutlich positive Bewertung, abgegeben von einigen hundert Stimmen. Die Basis ist schmal, die Richtung aber eindeutig.
30 Jahre liegen zwischen dem Erscheinungsjahr und heute. Innerhalb des Dramas gehört „Hamlet“ zu den Titeln, die eine Hofintrige als Familientragödie erzählen, mit Rache als Motor und Wahnsinn als Folge. Dass der Regisseur zugleich in der Besetzung an vorderster Stelle steht, gibt dem Film eine persönliche Handschrift.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kenneth Branagh als Prince Hamlet
- Derek Jacobi als King Claudius
- Kate Winslet als Ophelia
- Julie Christie als Gertrude
- Richard Briers als Polonius
- Nicholas Farrell als Horatio
- Rufus Sewell als Fortinbras
- Reece Dinsdale als Guildenstern
- Timothy Spall als Rosencrantz
- Michael Maloney als Laertes
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Verfügbarkeit
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