Kenneth Branagh
Werdegang
Sir Kenneth Charles Branagh wurde am 10. Dezember 1960 in Belfast, Nordirland, geboren. Er ist als britischer Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor tätig und wurde vor allem durch seine Verfilmungen von Shakespeare-Dramen bekannt, beginnend mit „Henry V." 1989 über „Viel Lärm um nichts" bis zu „Hamlet". 1982 machte er seinen Abschluss an der Royal Academy of Dramatic Art, deren Präsident er seit 2015 ist. Neben seinen eigenen Regiearbeiten trat er auch in Fremdproduktionen auf, etwa als Gilderoy Lockhart in „Harry Potter und die Kammer des Schreckens". Als Schauspieler verkörperte er zudem über mehrere Filme hinweg den Kriminalkommissar Wallander nach den Romanen von Henning Mankell.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 17 Titel mit Branagh als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Kinofilme, keine Serien. Die Spanne reicht von 1989 bis 2023, also 34 Jahre, beginnend 29 Jahre nach seiner Geburt und bis in sein 63. Lebensjahr reichend. Die Genres sind breit gestreut: Drama, Historie, Komödie, Liebesfilm, Kriegsfilm, Abenteuer, Fantasy, Action, Familie, Mystery, Krimi, Thriller, Horror und Science-Fiction sind vertreten, darunter Shakespeare-Adaptionen wie „Hamlet" und „Viel Lärm um nichts", Literaturverfilmungen wie „Mary Shelleys Frankenstein" und „Cinderella", Kriminalstoffe wie „Mord im Orient-Express" und „Tod auf dem Nil" sowie Genrefilme wie „Thor", „Artemis Fowl" und „Jack Ryan: Shadow Recruit".
Einordnung
Die Bewertungen der 17 Titel liegen zwischen 5,5 und 7,3 von 10, im Schnitt bei 6,5. Am besten schneidet „Hamlet" mit 7,3 ab, am schwächsten „A Haunting in Venice" mit 5,5. Die Werte bewegen sich insgesamt in einem mittleren bis leicht überdurchschnittlichen Bereich, ohne große Ausreißer nach oben oder unten. Zwischen dem ältesten Titel „Henry V" von 1989 und dem jüngsten „A Haunting in Venice" von 2023 liegen 34 Jahre kontinuierlicher Arbeit als Regisseur.
Filmografie (Regie)