Mission: Impossible - Phantom Protokoll (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Brad Bird |
|---|---|
| Genre | Action, Thriller, Abenteuer |
| Laufzeit | 133 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-12-07 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 145.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 694.713.380 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (11.012 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bei einem Einbruch in den Kreml wird eine Bombe gezündet, und die Aufnahmen zeigen ein IMF-Team am Tatort. Die USA erklären daraufhin Ghost Protocol: Die Organisation wird aufgelöst, ihre Mitarbeiter sind desavouiert und werden im Fall einer Festnahme als Terroristen behandelt.
Ethan Hunt bleibt mit drei Leuten, einem Kofferraum voller Ausrüstung und ohne Rückendeckung übrig. Der Gegner ist ein Nuklearstratege, der einen Atomkrieg für notwendig hält, um die Menschheit auf eine höhere Stufe zu bringen. Die Spur führt über Budapest, Moskau, Dubai und Mumbai.
Entstehungsgeschichte
Brad Bird gab hier sein Realfilmdebüt; zuvor hatte er "Die Unglaublichen" und "Ratatouille" inszeniert. Der Film hieß in der Entwicklung schlicht "Mission: Impossible 4" und bekam seinen Titel im Oktober 2010.
Jeremy Renner kam als Analyst William Brandt dazu. In der Branche wurde berichtet, die Figur sei als möglicher Nachfolger angelegt, falls Tom Cruise die Reihe verlässt; Cruise hat das später bestritten. Die Grundidee — ein Team ohne Behörde, ohne Ausweise und ohne funktionierende Technik — prägt den Ton: Praktisch jedes Gerät versagt im entscheidenden Moment.
Hinter den Kulissen
Rund dreißig Minuten des Films entstanden mit IMAX-Kameras. Bird entschied sich bewusst gegen 3D und für das größere Format, weil es die Bildqualität und den Eindruck von Höhe besser trägt.
Für die Sequenz am Burj Khalifa, dem höchsten Gebäude der Welt, kletterte Cruise selbst an der Außenfassade — gesichert über mehrere Kabel, die Industrial Light & Magic anschließend digital entfernte. Die Aufnahmen entstanden in rund 500 Metern Höhe. Paula Patton und Léa Seydoux verzichteten für ihre Kampfszene am selben Gebäude ebenfalls auf Doubles. Der Sandsturm in Dubai wurde praktisch erzeugt und digital erweitert.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 695 Millionen Dollar ein und war damit der bis dahin erfolgreichste der Reihe. Er erhielt rund vierundneunzig Prozent zustimmende Besprechungen; Roger Ebert nannte die Actionsequenzen eine Form von Bewegungspoesie.
Er markiert den Wendepunkt der Reihe: Ab hier wurden die selbst ausgeführten Stunts zum eigentlichen Verkaufsargument, und jede Fortsetzung musste den jeweils vorherigen Einsatz übertreffen. Dass ein Animationsregisseur diesen Schritt einleitete, gehört zu den unwahrscheinlicheren Konstellationen des Actionkinos.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tom Cruise als Ethan Hunt
- Paula Patton als Jane
- Simon Pegg als Benji
- Jeremy Renner als Brandt
- Michael Nyqvist als Hendricks
- Vladimir Mashkov als Sidorov
- Samuli Edelmann als Wistrom
- Ivan Shvedoff als Leonid Lisenker
- Anil Kapoor als Brij Nath
- Léa Seydoux als Sabine Moreau
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Verfügbarkeit
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