A World Beyond (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Brad Bird |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Familie, Mystery, Science Fiction |
| Laufzeit | 130 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-05-19 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 190.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 209.200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (7.506 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Frank Walker fährt 1964 als Kind mit einem selbstgebauten Rucksackantrieb zur Weltausstellung nach New York und wird von einem Mädchen namens Athena in eine andere Welt geholt: Tomorrowland, eine Stadt aus Türmen und Schwebebahnen, gebaut von Wissenschaftlern, Künstlern und Erfindern abseits der Politik.
Jahrzehnte später lebt er verbittert auf einem Hof. Casey Newton, Tochter eines NASA-Ingenieurs, findet ein Abzeichen, das ihr diese Welt für Sekunden zeigt. Der Film handelt davon, warum es Tomorrowland nicht mehr gibt — und stellt die These auf, dass die Erwartung des Untergangs den Untergang herbeiführt.
Entstehungsgeschichte
Damon Lindelof und Brad Bird entwickelten den Stoff ab 2010 als eigenständige Science-Fiction für Disney, also ohne Vorlage.
Der Arbeitstitel lautete "1952" und verweist auf eine Kiste im Archiv von Disney Imagineering, die im Film selbst eine Rolle spielt. Der Gegenstand ist Walt Disneys Zukunftsgläubigkeit der 1950er und 1960er Jahre, einschließlich seines Plans für eine bewohnte Mustersiedlung namens EPCOT.
Hinter den Kulissen
Die Dreharbeiten begannen im August 2013 in Kanada und endeten im Februar 2014; weitere Aufnahmen entstanden unter anderem in Valencia, dessen Bauten von Santiago Calatrava die Stadt der Zukunft darstellen.
Die Eröffnung führt auf die Weltausstellung von 1964 zurück, mit dem Attraktionsbau "It's a Small World" und der originalen Karussellfahrt — Disney hatte beides tatsächlich für diese Ausstellung gebaut.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 209 Millionen Dollar ein, bei einem Budget zwischen 180 und 190 Millionen; der Verlust wurde auf 120 bis 150 Millionen geschätzt. Die Besprechungen lagen bei rund neunundvierzig Prozent Zustimmung.
Der wiederkehrende Einwand betrifft das Verhältnis von Anspruch und Ausführung: ein Film, der für Optimismus wirbt und dabei über weite Strecken predigt, statt zu zeigen. Für Disney war er einer der teuersten Fehlschläge des Jahrzehnts — und einer der letzten Versuche des Studios, einen großen Film ohne Vorlage aufzusetzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Britt Robertson als Casey Newton
- George Clooney als Frank Walker
- Raffey Cassidy als Athena
- Hugh Laurie als David Nix
- Tim McGraw als Eddie Newton
- Chris Bauer als Frank's Dad
- Shiloh Nelson als Young Casey Newton
- Kathryn Hahn als Ursula
- Keegan-Michael Key als Hugo
- Thomas Robinson als Young Frank Walker
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Verfügbarkeit
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