Jack-Jack Superbaby (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Brad Bird |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Animation, Familie |
| Laufzeit | 5 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-03-15 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (1.019 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Babysitterin Brook soll auf Jack-Jack aufpassen. Der Kleine ist der Sohn von Mr. Incredible und damit selbst ein Superheld – oder soll zumindest eines Tages einer werden. Bislang haben sich keinerlei Anzeichen von Talenten oder Fähigkeiten gezeigt, was Brook durchaus beruhigt: ein Baby wie jedes andere.
Der Abend widerlegt diese Annahme gründlich. Plötzlich sitzt Jack-Jack auf dem hohen Regal, dann winkt er von der Decke, kurz darauf steht er in Flammen. Brook ist mit den Nerven am Ende und weiß sich nicht mehr zu helfen; sie zweifelt bereits ernsthaft an ihrem Verstand, als es an der Tür klingelt. Draußen steht der Schurke Syndrome, und der verfolgt besonders finstere Pläne.
Entstehungsgeschichte
Brad Bird verantwortete die Regie des 2005 erschienenen Kurzstoffs. Die Stimmen stammen von Bret Parker, Bud Luckey, Eli Fucile und Jason Lee. Eine Freigabe ohne Altersbeschränkung weist ihn als Angebot für alle Jahrgänge aus.
Hinter den Kulissen
Abenteuer, Animation und Familie bilden die Genrebasis, dazu kommt das Superheldenmotiv. Diese Mischung erklärt den Zuschnitt: Die Superkräfte sind nicht Anlass für Kämpfe, sondern für Missgeschicke. Was in einem Heldenstoff Bedrohung wäre, ist hier ein Betreuungsproblem.
Der eigentliche Kunstgriff liegt in der Perspektive. Erzählt wird nicht aus der Sicht der Familie, die um die Fähigkeiten weiß, sondern aus der Sicht einer Außenstehenden, die nichts ahnt. Ihre wachsende Verzweiflung ist der Motor, und die Vorfälle steigern sich in klarer Reihenfolge, von der bloßen Ortsveränderung über das Schweben bis hin zum Feuer. Erst mit dem Auftritt des Schurken kippt der Ton von der Alltagsüberforderung zurück in die Gefahr, und die Erzählung hält offen, wie sich das auflöst.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung erreicht 7,3 von 10, abgegeben hat sie ein Publikum im vierstelligen Bereich. Das ist ein deutlich zustimmendes Urteil, das für ein knapp angelegtes Werk beachtlich ausfällt. Einundzwanzig Jahre nach dem Erscheinen behauptet sich der Stoff im Animationsbereich als Beispiel dafür, dass eine einzige Idee für eine geschlossene Geschichte genügt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bret Parker als Kari McKeen (voice)
- Bud Luckey als Agent Rick Dicker (voice)
- Eli Fucile als Jack-Jack Parr (voice)
- Jason Lee als Buddy Pine / Syndrome (voice)
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Verfügbarkeit
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