Die Unglaublichen 2 (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Brad Bird |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Animation, Familie |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-06-14 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 200.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.243.225.667 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (13.948 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film setzt unmittelbar am Ende des ersten Teils an: Die Familie Parr stellt sich dem Unterminierer, richtet dabei erheblichen Schaden an und wird von den Behörden endgültig kaltgestellt. Ein Unternehmer bietet an, das Verbot politisch zu kippen — mit einer Kampagne, deren Gesicht nicht Mr. Incredible sein soll, sondern Elastigirl, weil ihre Einsätze statistisch weniger Zerstörung verursachen.
Helen zieht also los, während Bob zuhause bleibt: mit einem Sohn, dessen neue Mathematik er nicht versteht, einer Tochter im Liebeskummer und einem Säugling, der siebzehn verschiedene Fähigkeiten entwickelt. Der Film dreht damit die Aufteilung des ersten Teils um.
Entstehungsgeschichte
Vierzehn Jahre lagen zwischen beiden Filmen. Brad Bird hatte in der Zwischenzeit "Ratatouille", "Mission: Impossible – Phantom Protokoll" und "A World Beyond" gedreht und wollte eine Fortsetzung erst machen, wenn er eine Idee hätte, die den Aufwand rechtfertigt.
Die Entscheidung, unmittelbar anzuschließen statt die Figuren altern zu lassen, war bewusst: Bird wollte die Familienkonstellation erhalten, weil Jack-Jacks Fähigkeiten am Ende des ersten Films noch offen waren. Der Rollentausch — Mutter im Einsatz, Vater zuhause — war der inhaltliche Kern, um den herum der Film entstand.
Hinter den Kulissen
Die Animationstechnik hatte sich in vierzehn Jahren grundlegend verändert; die Figuren mussten vollständig neu gebaut werden, während ihr Aussehen erhalten bleiben sollte. Besonders aufwendig war das Licht: Der Film spielt zu großen Teilen nachts und in Innenräumen mit vielen Lichtquellen.
Eine Sequenz mit dem Gegner Screenslaver, die stroboskopartige Lichtblitze einsetzt, führte nach dem Kinostart zu Warnungen: Disney verschickte einen Hinweis an Kinos, weil die Szene bei Menschen mit photosensitiver Epilepsie Anfälle auslösen kann. Michael Giacchino komponierte erneut die Big-Band-Musik.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit über 1,24 Milliarden Dollar ein und war damit der erfolgreichste Pixar-Film überhaupt. Er gewann den Oscar als bester Animationsfilm.
Die Kritik lobte Handwerk und Tempo und merkte an, dass der Film thematisch weniger riskiert als sein Vorgänger — die Frage nach der Legitimität von Superhelden, die 2004 vorausschauend war, ist inzwischen Genrestandard. Der Rollentausch wurde überwiegend positiv aufgenommen, teils aber als vorsichtig kritisiert, weil Bobs Überforderung zuhause die vertraute Komödienform bedient.
Bilder








Besetzung & Stab
- Craig T. Nelson als Bob Parr / Mr. Incredible (voice)
- Holly Hunter als Helen Parr / Elastigirl (voice)
- Sarah Vowell als Violet Parr (voice)
- Huck Milner als Dashiell 'Dash' Parr (voice)
- Catherine Keener als Evelyn Deavor (voice)
- Eli Fucile als Jack-Jack Parr (voice)
- Bob Odenkirk als Winston Deavor (voice)
- Samuel L. Jackson als Lucius Best / Frozone (voice)
- Michael Bird als Tony Rydinger (voice)
- Sophia Bush als Voyd (voice)
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Verfügbarkeit
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