Minority Report (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steven Spielberg |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Action, Thriller |
| Laufzeit | 145 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-06-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 102.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 358.372.926 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (9.941 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Washington im Jahr 2054. Die Abteilung Precrime verhindert Morde, bevor sie geschehen: Drei Menschen mit Vorhersagefähigkeit liegen in einem Wasserbecken und liefern Bilder künftiger Taten, aus denen Namen und Zeitpunkt hervorgehen. Seit sechs Jahren gab es in der Stadt keinen Mord mehr.
John Anderton leitet die Einsatzgruppe. Als das System seinen eigenen Namen ausgibt — er soll in sechsunddreißig Stunden einen Mann töten, den er nicht kennt —, flieht er. Der Film verbindet die Verfolgungsjagd mit der Frage, die das System nie beantwortet hat: Wenn eine Tat verhindert wird, hat sie dann jemals stattgefunden?
Entstehungsgeschichte
Die Vorlage ist eine Kurzgeschichte von Philip K. Dick aus dem Jahr 1956. Scott Frank und Jon Cohen bauten daraus ein Drehbuch, das die philosophische Frage beibehält und eine Kriminalhandlung ergänzt.
Steven Spielberg ließ vor der Produktion eine dreitägige Klausur mit rund fünfzehn Fachleuten abhalten — Informatiker, Stadtplaner, Architekten, Wirtschaftswissenschaftler —, die eine plausible Welt des Jahres 2054 entwarfen. Das Ergebnis wurde in einem Dokument festgehalten und diente als Grundlage für die gesamte Ausstattung.
Hinter den Kulissen
Die Bedienung der Daten über Gesten im leeren Raum wurde für den Film entwickelt und von einem Forscher des MIT Media Lab begleitet; sie gilt als eine der einflussreichsten Vorwegnahmen der Filmgeschichte und wird bis heute in der Entwicklung von Benutzeroberflächen zitiert. Tom Cruise trainierte die Abläufe so, dass sie wie eine erlernte Fertigkeit aussehen.
Kameramann Janusz Kamiński entsättigte das Bild fast vollständig und überbelichtete es, was dem Film seinen bläulich-weißen, klinischen Charakter gibt. Für die individualisierte Werbung, die Passanten mit Namen anspricht, wurden reale Marken eingebunden — was dem Film Kritik einbrachte, weil er die Praxis vorführt und zugleich davon profitiert.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 358 Millionen Dollar ein und war für einen Oscar nominiert.
Seine Bedeutung ist mit den Jahren gewachsen. Die Ausgangsfrage — vorausschauende Polizeiarbeit auf Grundlage von Wahrscheinlichkeiten — ist inzwischen Praxis; Verfahren zur Vorhersage von Straftaten werden in mehreren Ländern eingesetzt und unter genau den Gesichtspunkten diskutiert, die der Film aufwirft. Der Begriff aus dem Titel wird in diesen Debatten regelmäßig verwendet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tom Cruise als Chief John Anderton
- Colin Farrell als Danny Witwer
- Samantha Morton als Agatha
- Max von Sydow als Director Lamar Burgess
- Lois Smith als Dr. Iris Hineman
- Peter Stormare als Dr. Solomon Eddie
- Tim Blake Nelson als Gideon
- Steve Harris als Jad
- Kathryn Morris als Lara Clarke
- Mike Binder als Leo Crow
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Verfügbarkeit
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