Medea (1969)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pier Paolo Pasolini |
|---|---|
| Genre | Drama, Fantasy |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1969-12-28 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (194 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am Anfang steht ein Versprechen von Macht: Giasone zieht mit den Argonauten in das ferne Kolchis, um das Goldene Vlies zu erbeuten, jenes Widderfell, dem man die Kraft zuschreibt, Reichtum und Fruchtbarkeit zu bringen. Nur damit lässt sich der Thron zurückgewinnen, den sein Onkel Pelia ihm entrissen hat. Medea, Tochter des kolchischen Königs und selbst eine Zauberin, verfällt der Erscheinung des Fremden und hilft ihm, das Vlies zu stehlen. Gemeinsam fliehen sie, gemeinsam bekommen sie zwei Kinder. Doch Giasones Ehrgeiz treibt ihn weiter: Er verlässt Medea, um Glauce, die Tochter des korinthischen Königs, zu heiraten. Was daraus erwächst, bleibt hier unausgesprochen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1969 unter der Regie von Pier Paolo Pasolini. In den Hauptrollen stehen Maria Callas als Medea, Massimo Girotti, Laurent Terzieff und Giuseppe Gentile als Giasone. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Fantasy verweist auf einen Stoff, der zwischen menschlicher Leidenschaft und mythischer Übernatürlichkeit angesiedelt ist: eine Zauberin, ein magisches Fell, eine Geschichte von Liebe, Verrat und Rache, die sich nicht in realistischen Kategorien erschöpft. Dass eine Opernsängerin wie Maria Callas die Titelfigur verkörpert, passt zu einem Stoff, der von großer, fast überlebensgroßer Emotion getragen wird. Die Erzählung folgt der klassischen Bewegung von Aufstieg und Fall: Hilfe, Liebe, Verrat, Vergeltung – eine Struktur, die auf eine tragische Zuspitzung zusteuert, ohne dass die Details vorweggenommen werden müssten.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,6 von 10 Punkten bei einer eher schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, was bei einem seit über fünfzig Jahren existierenden Werk auf ein Publikum hindeutet, das sich eher aus Kennern als aus einem Massenpublikum zusammensetzt. Der zeitliche Abstand zum Erscheinungsjahr 1969 ist beträchtlich, was die vergleichsweise geringe Zahl an Stimmen erklären kann. Innerhalb der Kombination aus Drama und Fantasy nimmt der Film mit seiner mythologischen Grundlage und der ungewöhnlichen Besetzung eine eigenständige Position ein.
Bilder








Besetzung & Stab
- Maria Callas als Medea
- Massimo Girotti als Creonte
- Laurent Terzieff als Chirone
- Giuseppe Gentile als Giasone
- Margareth Clémenti als Glauce
- Paul Jabara als Pelias
- Gerard Weiss als Second Centaur
- Sergio Tramonti als Apsirto, Medea's Brother
- Luigi Barbini als Argonaut
- Gian Paolo Durgar
Weitere Filme von Pier Paolo Pasolini
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.