Mamma Roma (1962)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pier Paolo Pasolini |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1962-09-22 |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (445 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jahrelang hat Mamma Roma als Prostituierte gearbeitet. Nun ist sie in mittleren Jahren und hat genug Geld zusammengespart, um sich einen Obststand zu kaufen. Damit verbindet sie einen doppelten Wunsch: ein respektables bürgerliches Leben zu führen und wieder Kontakt zu ihrem Sohn aufzunehmen, den sie als Säugling zurückgelassen hat. Inzwischen ist er 16 Jahre alt.
Der Neuanfang steht jedoch auf unsicherem Grund. Ihr früherer Zuhälter droht, ihre Vergangenheit öffentlich zu machen. Und der Sohn, zu dem sie eine Beziehung aufbauen möchte, ist selbst ein unruhiger junger Mann, der auf ein Leben voller Kriminalität und Gewalt zuzusteuern scheint.
So kämpft Mamma Roma an zwei Fronten zugleich: gegen die Schatten ihrer eigenen Geschichte und um die Zukunft ihres Kindes.
Entstehungsgeschichte
Pier Paolo Pasolini inszenierte das Drama im Jahr 1962. Anna Magnani, Ettore Garofolo, Franco Citti und Silvana Corsini bilden die Besetzung. Der Titel trägt den Namen der Hauptfigur und stellt damit von Beginn an die Mutter in den Mittelpunkt.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama angelegt, verzichtet der Film auf jede Genremischung. Die thematischen Schwerpunkte sind klar umrissen: Prostitution und Zuhälterei, Rom als Lebensraum, die Beziehung zwischen Mutter und Sohn, Freundschaft und Diebstahl. Diese Motive zeichnen ein Milieu am Rand der Gesellschaft, aus dem die Figuren herauszukommen versuchen.
Die Geschichte ist als Versuch eines sozialen Aufstiegs angelegt, der von zwei Seiten bedroht wird. Von außen durch den Zuhälter, der die Vergangenheit als Druckmittel nutzt, von innen durch den Sohn, dessen Weg in eine ganz andere Richtung weist. Der Wunsch nach Ansehen steht dabei in einem schmerzhaften Gegensatz zu der Welt, die die Figuren umgibt. Das Drama nimmt seine Hauptfigur ernst, ohne ihre Lage zu beschönigen.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 7,9 von 10 ist ausgesprochen hoch. Mehrere hundert Stimmen stützen diesen Wert.
64 Jahre nach der Veröffentlichung gehört der Film zu jenen Dramen, die das Leben von Menschen am Rand der Gesellschaft in den Blick nehmen und die Hoffnung auf ein anderes Leben in den Mittelpunkt stellen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anna Magnani als Mamma Roma
- Ettore Garofolo als Ettore
- Franco Citti als Carmine
- Silvana Corsini als Bruna
- Luisa Loiano als Biancofiore
- Paolo Volponi als Priest
- Luciano Gonini als Zacaria
- Vittorio La Paglia als Il Signor Pellissier
- Piero Morgia als Piero
- Franco Ceccarelli als Carletto
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Verfügbarkeit
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