Teorema - Geometrie der Liebe (1968)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pier Paolo Pasolini |
|---|---|
| Genre | Mystery, Drama |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1968-09-07 |
| TMDB-Bewertung | 7 (460 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In der Villa einer großbürgerlichen Familie taucht ein seltsamer Gast auf. Wer er ist und woher er kommt, bleibt offen. Er bleibt, und nacheinander verführt er alle, die im Haus leben: den Vater, die Mutter, die Tochter, den Sohn und die Magd.
Was diese Begegnungen auslösen, ist der eigentliche Stoff des Films. Nachdem der Sohn mit dem Fremden geschlafen hat, entdeckt er seine Berufung zum Künstler. Der Vater verschenkt seine Fabrik. Die Magd wird zur Wunderheilerin. Jede Figur reagiert auf ihre Weise auf denselben Gast, und die Familie, die zu Beginn als geschlossene Einheit erscheint, zerfällt in einzelne Wege. Was aus Mutter und Tochter wird, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Pier Paolo Pasolini inszenierte den Film, der 1968 erschien. Terence Stamp, Silvana Mangano, Massimo Girotti und Anne Wiazemsky bilden die Besetzung. Vier Namen für ein Haus mit sechs Bewohnern, den Gast eingerechnet: Die Geschichte verteilt ihr Gewicht auf ein Ensemble, in dem keine Figur die Handlung allein trägt. Der englische Titel lautet „Theorem“, der deutsche Zusatz „Geometrie der Liebe“ nimmt das mathematische Bild auf.
Hinter den Kulissen
Mystery und Drama sind die beiden Genres, und schon die Kombination sagt, dass hier nichts erklärt wird. Der Fremde bleibt ein Rätsel, ohne Namen und ohne Motiv. Das Drama liegt in den Folgen: Berufung, Verzicht, Wunder. Der Titel „Teorema“, zu Deutsch Lehrsatz, deutet die Erzählform an. Wie in einem Beweis wird eine Voraussetzung gesetzt, der Gast, und dann durchgespielt, was aus ihr folgt, Figur für Figur. Das ist eher eine Versuchsanordnung als eine Handlung im üblichen Sinn, und die Villa dient als abgeschlossener Raum, in dem das Experiment abläuft.
Einordnung & Wirkung
7,0 von 10 Punkten sind ein guter Wert, allerdings auf der Basis von nur einigen hundert Stimmen. 58 Jahre liegen zwischen dem Erscheinungsjahr und heute, ein Abstand, der den Film in eine andere Zeit des Kinos rückt. Innerhalb des Dramas steht er für eine Spielart, die Handlung durch eine Versuchsanordnung ersetzt und das Publikum mit den Folgen allein lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Terence Stamp als The Visitor
- Silvana Mangano als Lucia, the Mother
- Massimo Girotti als Paolo, the Father
- Anne Wiazemsky als Odetta, the Daughter
- Andrés José Cruz Soublette als Pietro, the Son
- Laura Betti als Emilia, the Servant
- Ninetto Davoli als Angelino, the Messenger
- Carlo De Mejo als Lucia's first lover
- Adele Cambria als Emilia, the Second Servant
- Luigi Barbini als Boy at the station
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Verfügbarkeit
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