Pier Paolo Pasolini
Werdegang
Pier Paolo Pasolini wurde am 5. März 1922 geboren und starb am 2. November 1975. Er war ein italienischer Filmregisseur, Dichter, Schriftsteller und Intellektueller. Neben seiner Arbeit als Filmemacher betätigte er sich als Journalist, Philosoph, Linguist, Romancier, Dramatiker, Kolumnist, Schauspieler, Maler und politische Figur. Diese vielseitige Tätigkeit in ganz unterschiedlichen kulturellen Bereichen machte ihn zu einer Persönlichkeit, die zugleich als sehr kontrovers galt.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 13 Titel von Pasolini als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Spielfilme, keine Serien. Die Titel erschienen zwischen 1961 und 1976, also über einen Zeitraum von 15 Jahren. Der erste Film entstand 39 Jahre nach seiner Geburt, der letzte 54 Jahre danach, kurz vor seinem Tod. Die Werke decken ein breites Genrespektrum ab: Drama und Dokumentarfilm bilden einen Schwerpunkt, daneben finden sich Komödie, Fantasy, Mystery, Historie, Abenteuer und Horror. Zu den Titeln zählen unter anderem „Accattone", „Mamma Roma", „Das 1. Evangelium – Matthäus", „Teorema", „Decameron", „Medea" und „Die 120 Tage von Sodom".
Einordnung
Die 13 Titel bewegen sich in unseren Bewertungen zwischen 6,1 und 8,2 von 10, bei einem Durchschnitt von 7,0. Die höchsten Werte erreichen „Gastmahl der Liebe" mit 8,2 und „Mamma Roma" mit 7,9, während „Die 120 Tage von Sodom" mit 6,1 am unteren Ende liegt. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten Titel liegen 15 Jahre, sodass die Bewertungen ein durchgängig produktives Regieschaffen über anderthalb Jahrzehnte hinweg abbilden, ohne dass sich ein klarer Trend nach oben oder unten erkennen lässt.
Filmografie (Regie)