Mann unter Feuer (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tony Scott |
|---|---|
| Genre | Action, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 146 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-04-23 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 70.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 130.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (5.901 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
John Creasy hat für die CIA gearbeitet und trinkt. Ein alter Bekannter vermittelt ihm in Mexiko-Stadt eine Stelle als Leibwächter für Pita, die Tochter eines wohlhabenden Geschäftsmanns — Entführungen sind dort alltäglich, und die Versicherung verlangt Personenschutz.
Creasy will nur seine Ruhe, doch das Kind lässt ihn nicht. Als Pita trotz allem entführt wird und Creasy schwer verletzt überlebt, macht er sich daran, jeden Beteiligten zu finden. Der Film verwendet für den ersten Teil viel Zeit auf die Beziehung zwischen den beiden — davon hängt ab, ob der zweite Teil trägt.
Entstehungsgeschichte
Vorlage ist A. J. Quinnells Roman "Man on Fire" von 1980, der bereits 1987 einmal verfilmt worden war — damals mit Neapel als Schauplatz.
Für diese Fassung wurde die Handlung nach Mexiko-Stadt verlegt, weil Entführungen dort verbreitet waren. Regie führte Tony Scott, das Drehbuch schrieb Brian Helgeland. Denzel Washington spielt Creasy, Dakota Fanning das Mädchen; daneben sind Christopher Walken, Marc Anthony, Giancarlo Giannini und Mickey Rourke zu sehen.
Hinter den Kulissen
Prägend ist die Bildsprache. Scott arbeitete mit sprunghafter Montage, wechselnden Bildraten, eingeblendeten Untertiteln, die sich bewegen und mitspielen, sowie mit stark eingefärbtem Material. Das Verfahren war umstritten und wurde von Kritikern teils als aufdringlich empfunden, hat aber das Actionkino der folgenden Jahre sichtbar beeinflusst.
Die Entführungen, um die es geht, waren zur Entstehungszeit ein reales Problem in Mexiko-Stadt — sie waren der ausdrückliche Grund für die Verlegung des Schauplatzes.
Einordnung & Wirkung
Bei einem Budget zwischen 60 und 70 Millionen Dollar spielte der Film weltweit 130,3 Millionen ein; der Start in den USA brachte 22,75 Millionen und Platz eins.
Die Kritik lehnte ihn mehrheitlich ab: 39 Prozent bei Rotten Tomatoes, mit dem Befund, solide Actionregie und eine starke Besetzung würden von einer unablässig düsteren Geschichte aufgezehrt. Das Publikum sah es deutlich anders und vergab bei CinemaScore ein A minus.
Dakota Fanning wurde für den Critics' Choice Award und einen Young Artist Award nominiert, Denzel Washington für einen NAACP Image Award. Geblieben ist der Film als Beispiel für einen Rachefilm, der sich ungewöhnlich viel Zeit nimmt, seinen Anlass tatsächlich aufzubauen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Denzel Washington als John W. Creasy
- Dakota Fanning als Lupita Ramos
- Christopher Walken als Paul Rayburn
- Radha Mitchell als Lisa Ramos
- Marc Anthony als Samuel Ramos
- Giancarlo Giannini als Miguel Manzano
- Rachel Ticotin als Mariana Garcia Guerrero
- Mickey Rourke als Jordan Kalfus
- Roberto Sosa als Daniel Sanchez
- Jesús Ochoa als Victor Fuentes
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