Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tony Scott |
|---|---|
| Genre | Action, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-05-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 356.830.601 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (9.908 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Pete Mitchell fliegt für die US Navy, hält sich an keine Regeln und wird nach einem Zwischenfall an die Kampfpilotenschule Top Gun geschickt — dorthin, wo die besten ein Prozent ausgebildet werden. Sein Vater ist bei einem Einsatz in Vietnam gefallen, unter Umständen, die als geheim eingestuft sind und die auf ihm lasten.
An der Schule konkurriert er mit Tom Kazansky, verliebt sich in die zivile Ausbilderin Charlie und verliert bei einem Trainingsflug seinen Waffenoffizier Goose. Der Film handelt anschließend davon, ob er danach überhaupt noch fliegen kann.
Entstehungsgeschichte
Grundlage war ein Zeitschriftenartikel über die reale Fliegerschule der Navy. Die Produzenten Don Simpson und Jerry Bruckheimer erwarben die Rechte; Tony Scott, der aus der Werbung kam, führte Regie.
Die Navy unterstützte die Produktion umfassend mit Flugzeugen, Trägern und Piloten — gegen Mitsprache beim Drehbuch. Mehrere Passagen wurden auf ihren Wunsch geändert. Die Zusammenarbeit hat sich für die Navy ausgezahlt: Die Zahl der Bewerbungen stieg nach dem Kinostart erheblich, und in Kinos wurden zeitweise Werbestände aufgebaut.
Hinter den Kulissen
Die Flugaufnahmen entstanden mit realen F-14-Maschinen; die Kameras wurden an den Flugzeugen montiert oder aus einem Learjet gefilmt. Die Piloten waren Marineangehörige, denen Scott genaue Vorgaben machte. Die Kosten pro Flugstunde waren so hoch, dass die Produktion für jede zusätzliche Aufnahme Rechnungen erhielt.
Der Kameramann Art Scholl starb während der Dreharbeiten bei einem Absturz vor der kalifornischen Küste; sein Flugzeug wurde nie geborgen. Der Film ist ihm gewidmet. Scotts Bildsprache — Gegenlicht, Rauch, Sonnenuntergänge, kurze Schnitte — kam aus der Werbung und prägte das Actionkino der späten 1980er.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 357 Millionen Dollar ein und war der erfolgreichste des Jahres 1986. Er gewann den Oscar für den besten Song.
Er machte Tom Cruise zum Weltstar und ist bis heute das bekannteste Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Hollywood und den US-Streitkräften — ein Modell, das seither in zahlreichen Produktionen wiederholt wurde und regelmäßig kritisch diskutiert wird. Die Fortsetzung erschien sechsunddreißig Jahre später und wurde noch erfolgreicher als das Original.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tom Cruise als Maverick
- Kelly McGillis als Charlie
- Val Kilmer als Ice
- Anthony Edwards als Goose
- Tom Skerritt als Viper
- Michael Ironside als Jester
- John Stockwell als Cougar
- Barry Tubb als Wolfman
- Rick Rossovich als Slider
- Tim Robbins als Merlin
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Verfügbarkeit
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