Der Staatsfeind Nr. 1 (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tony Scott |
|---|---|
| Genre | Action, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 132 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-11-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 90.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 250.649.836 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (4.424 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Auftrag des amerikanischen Geheimdienstes NSA lautet, die Demokratie der Vereinigten Staaten bedingungslos zu schützen. Thomas Brian Reynolds, ein Mitglied des Dienstes, sieht diesen Auftrag gefährdet: Ein Politiker bringt ein Gesetz zu Fall, das dem Geheimdienst uneingeschränkte Freiheit bei Lauschangriffen und Abhöraktionen einräumen soll. Reynolds lässt den Widersacher kalt aus dem Weg räumen.
Der Mord wird jedoch zufällig gefilmt. Das Beweismittel wird dem jungen Staranwalt Robert Dean unbemerkt zugesteckt. Ohne die Hintergründe zu kennen, gerät Dean ins Visier der NSA und verliert alles: Arbeit, Ehe, Ruf, Identität. Auf der Flucht vor Gegnern, die er nicht benennen kann, findet er Hilfe bei Brill, einem im Untergrund arbeitenden Überwachungsexperten, der ihm erklärt, wer da Jagd auf ihn macht.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 1998 unter der Regie von Tony Scott; international läuft er als „Enemy of the State“. In der Besetzung stehen Will Smith, Gene Hackman, Jon Voight und Regina King. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Zuordnung zu Action, Drama und Thriller entspricht der Bauweise. Der Thrilleranteil liegt in der Verfolgung eines Mannes, der nicht weiß, warum er verfolgt wird, und dessen Gegner über die Mittel verfügen, jede seiner Bewegungen zu kennen. Das Dramatische entsteht aus dem, was diese Jagd zerstört, bevor überhaupt geschossen wird: Der Verlust von Beruf, Ehe und Ruf geht der körperlichen Bedrohung voraus. Der Actionanteil kommt hinzu, sobald aus dem Ausweichen ein Gegenangriff wird. Erzählerisch entscheidend ist die Figur des Überwachungsexperten, die dem Ahnungslosen erst die Sprache gibt, um seine Lage zu verstehen. Damit ist der Konflikt weniger einer zwischen Personen als einer um Wissen und Zugriff.
Einordnung & Wirkung
7,1 von 10 Punkten bei mehreren tausend abgegebenen Stimmen ergeben ein klar positives Bild, das von einer soliden Beteiligung getragen wird. Seit dem Erscheinen sind 28 Jahre vergangen; der Film beschreibt eine Überwachungstechnik aus der Zeit vor dem heutigen Stand und wirkt schon dadurch als Momentaufnahme. Im Thrillersegment steht er für die Spielart, in der die Bedrohung nicht von Kriminellen ausgeht, sondern von einer staatlichen Stelle.
Bilder








Besetzung & Stab
- Will Smith als Robert Clayton Dean
- Gene Hackman als Brill
- Jon Voight als Reynolds
- Regina King als Carla Dean
- Loren Dean als Hicks
- Jake Busey als Krug
- Barry Pepper als Pratt
- Jason Lee als Daniel Zavitz
- Gabriel Byrne als 'Brill'
- Lisa Bonet als Rachel Banks
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Verfügbarkeit
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