Giancarlo Giannini
Werdegang
Giancarlo Giannini wurde am 1. August 1942 geboren und begann seine Karriere auf der Bühne, unter anderem in Franco Zeffirellis Inszenierungen von „Romeo und Julia" und „Ein Sommernachtstraum". In den frühen 1960er-Jahren war er vorwiegend im Fernsehen zu sehen, ehe er 1965 mit „Rita, die Mücke" seine erste Hauptrolle in einem Film übernahm – der Beginn einer langen Zusammenarbeit mit der Regisseurin Lina Wertmüller. Mit deren Filmen „Die Verführung der Mimi" (1972), „Liebe und Anarchie" (1973) und „Swept Away" (1974) gelang ihm der internationale Durchbruch, für „Sieben Schönheiten" (1975) erhielt er eine Oscar-Nominierung. Neben seiner Schauspielkarriere ist Giannini seit den 1960er-Jahren als Synchronsprecher tätig, seit 1975 leiht er in italienischer Sprache vor allem Al Pacino seine Stimme, daneben auch Jack Nicholson, Michael Douglas und Helmut Berger.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind elf Filme mit Giancarlo Giannini als Schauspieler verzeichnet, Serien sind nicht darunter. Die Titel decken einen Zeitraum von 1970 bis 2024 ab, also 54 Jahre, wobei der älteste Titel 28 Jahre nach seiner Geburt entstand und der jüngste 82 Jahre danach. Das Genrespektrum reicht von Komödie und Drama über Liebesfilm, Historie und Kriegsfilm bis zu Krimi, Action, Thriller, Horror und Science Fiction – ein breites Feld, das die lange Schaffensperiode widerspiegelt.
Einordnung
Die elf Titel bewegen sich zwischen 5,7 und 7,7 von 10, im Schnitt bei 7,0. Die höchsten Bewertungen entfallen auf frühe Arbeiten wie „Sieben Schönheiten" (7,5) und „Liebe und Anarchie" (7,7), während spätere Genrefilme wie „Palermo Milano – Flucht vor der Mafia" (6,2) oder „Darkness" (5,7) niedriger liegen. Insgesamt zeigt die Bewertungsspanne eine leicht abfallende Tendenz von den frühen zu den späteren Werken im Katalog.
Filmografie