Krieg der Welten (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steven Spielberg |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Thriller, Science Fiction |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-06-28 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 132.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 603.873.119 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (9.536 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ray Ferrier arbeitet als Kranführer im Hafen von Newark, ist geschieden und bekommt seine beiden Kinder für ein Wochenende. Am Nachmittag zieht ein Gewitter auf, bei dem die Blitze mehrfach an derselben Stelle einschlagen und danach sämtliche Elektrik ausfällt.
Aus dem Asphalt der Kreuzung steigt eine dreibeinige Maschine. Der Film bleibt anschließend konsequent bei dieser Familie: Es gibt keine Szenen im Lagezentrum, keine Wissenschaftler mit Erklärungen, keinen Überblick. Was Ray weiß, weiß das Publikum — und das ist über weite Strecken nichts.
Entstehungsgeschichte
H. G. Wells' Roman von 1898 war zuvor mehrfach bearbeitet worden, darunter 1938 in Orson Welles' berüchtigter Hörspielfassung, die als Nachrichtensendung angelegt war. Für Steven Spielberg war es nach "Unheimliche Begegnung der dritten Art" und "E.T." der dritte Film über außerirdischen Kontakt — die Produzentin Kathleen Kennedy hat ihn als die düstere Variante beschrieben, die er in den beiden früheren aufgeschoben hatte.
Spielberg veränderte die Vorlage an einem entscheidenden Punkt: Die Maschinen landen nicht, sondern liegen seit Jahrtausenden unter der Erde und werden von Piloten übernommen, die per Blitz einfahren. David Koepp legte die Erzählung streng auf eine Familie fest. Spielberg hat mehrfach gesagt, dass er den Stoff nach dem 11. September anders las — als Film über Menschen, die fliehen, statt über solche, die zurückschlagen.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde in dreiundsiebzig Tagen in Virginia, Connecticut, New Jersey, Kalifornien und New York. Die Vorbereitung war auf drei Monate zusammengedrängt, weshalb umfangreich mit Vorvisualisierung gearbeitet wurde.
Für die Absturzsequenz im Wohnviertel kaufte die Produktion eine ausgemusterte Boeing 747 für rund zwei Millionen Dollar, zerlegte sie und verteilte die Trümmer über eine gebaute Straße — die Szene enthält praktisch keine digitalen Elemente. Die Kostümbildnerin Joanna Johnston fertigte sechzig Fassungen derselben Lederjacke an, um Rays Verfall über den Film sichtbar zu machen.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 604 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von etwa 132 Millionen, und war der vierterfolgreichste des Jahres 2005; für Tom Cruise blieb es bis "Top Gun: Maverick" der stärkste Start seiner Laufbahn.
Die Kritik lag bei rund sechsundsiebzig Prozent zustimmenden Besprechungen und war beim Schluss geteilt — die Auflösung über Mikroben stammt aus dem Roman, wirkt im Film aber abrupt, und die letzte Szene wurde vielfach als unpassend versöhnlich empfunden. Als Zeitdokument wird er dagegen regelmäßig herangezogen: Die Bilder von Ascheregen, Vermisstenzetteln und flüchtenden Menschenmengen sind erkennbar vom 11. September geprägt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tom Cruise als Ray
- Dakota Fanning als Rachel
- Miranda Otto als Mary Ann
- Justin Chatwin als Robbie
- Tim Robbins als Harlan Ogilvy
- Rick Gonzalez als Vincent
- Yul Vazquez als Julio
- Lenny Venito als Manny The Mechanic
- Lisa Ann Walter als Bartender
- Ann Robinson als Grandmother
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Verfügbarkeit
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