Krieg der Sterne (1977)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | George Lucas |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Action, Science Fiction |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1977-05-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 11.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 775.398.007 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,2 (22.882 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Das Imperium hat die Galaxis unter Kontrolle und mit dem Todesstern eine Station gebaut, die ganze Planeten zerstören kann. Prinzessin Leia gelangt an die Baupläne und versteckt sie im Droiden R2-D2, kurz bevor sie gefangen genommen wird. Der Droide landet auf einem Wüstenplaneten beim Farmerjungen Luke Skywalker.
Von dort entwickelt sich eine Abenteuergeschichte mit klaren Rollen: ein Mentor, ein zynischer Schmuggler, eine Rettung, ein Angriff auf eine unbezwingbare Festung. Der Film erzählt sie ohne Ironie und ohne Vorgeschichte — die Welt ist einfach da, mit abgenutzter Technik und Verweisen auf Ereignisse, die niemand erklärt.
Entstehungsgeschichte
George Lucas suchte nach "American Graffiti" nach einem modernen Märchen und bekam die Rechte an "Flash Gordon" nicht. Also schrieb er eine eigene Version, über Jahre und mehrere grundverschiedene Fassungen hinweg. Fast alle Studios lehnten ab; 20th Century Fox stimmte schließlich zu, hielt das Projekt aber für aussichtslos.
Aus dieser geringen Erwartung entstand die folgenreichste Vertragsklausel der Kinogeschichte: Lucas verzichtete auf einen Teil seiner Regiegage und ließ sich dafür die Merchandising- und Fortsetzungsrechte übertragen. Fox hielt das für ein gutes Geschäft — Filmspielzeug galt damals als bedeutungslos.
Hinter den Kulissen
Der Dreh in Tunesien verlief desaströs: unerwartete Unwetter, defekte Requisiten, Droiden, die nicht funktionierten. Lucas erkrankte während der Produktion, Teile des Teams hielten den Film für unrettbar, und eine erste Schnittfassung galt intern als unbrauchbar. Die heutige Fassung entstand maßgeblich im Schneideraum, unter Beteiligung von Marcia Lucas, Paul Hirsch und Richard Chew.
Für die Raumkämpfe gründete Lucas ein eigenes Effektunternehmen, Industrial Light & Magic, weil kein bestehendes Studio die Aufnahmen liefern konnte. Dort entstand eine computergesteuerte Kamera, die identische Fahrten exakt wiederholen konnte — die Voraussetzung dafür, mehrere Modellaufnahmen zu einem Bild zu kombinieren. John Williams' Orchestermusik war eine bewusste Rückkehr zu einem Stil, der im Kino der 1970er als überholt galt.
Einordnung & Wirkung
Der Film gewann sechs Oscars und wurde zum erfolgreichsten seiner Zeit. Er markiert gemeinsam mit "Der weiße Hai" den Beginn des modernen Blockbusterbetriebs: breiter Start, massive Werbung, Auswertung über Fortsetzungen und Lizenzprodukte.
Die Merchandising-Klausel machte Lucas zum unabhängigen Produzenten und finanzierte die Fortsetzungen ohne Studiokontrolle. Industrial Light & Magic wurde zum wichtigsten Effekthaus der Branche und war an den meisten technischen Entwicklungen der folgenden Jahrzehnte beteiligt. Der Film selbst wurde seit 1977 mehrfach nachträglich überarbeitet, was zu einem bis heute geführten Streit darüber führte, welche Fassung eigentlich die gültige ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Mark Hamill als Luke Skywalker
- Harrison Ford als Han Solo
- Carrie Fisher als Princess Leia Organa
- Peter Cushing als Grand Moff Tarkin
- Alec Guinness als Obi-Wan "Ben" Kenobi
- Anthony Daniels als C-3PO
- Kenny Baker als R2-D2
- Peter Mayhew als Chewbacca
- David Prowse als Darth Vader (performer)
- James Earl Jones als Darth Vader (voice) (uncredited)
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Verfügbarkeit
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