American Graffiti (1973)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | George Lucas |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-08-11 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 777.000 $ |
| Einspielergebnis | 140.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (1.638 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Modesto, Kalifornien, im September 1962. Vier Freunde verbringen ihre letzte gemeinsame Nacht, bevor zwei von ihnen zum Studium an die Ostküste gehen.
Vier Handlungsstränge laufen parallel: Curt sucht eine Blondine, die er in einem weißen Thunderbird gesehen hat. Steve und seine Freundin Laurie geraten aneinander. John Milner fährt die Nacht hindurch mit der zwölfjährigen Carol. Und Terry Fields hat eine Pechsträhne, die nicht abreißt.
Entstehungsgeschichte
Regie führte George Lucas. Das Drehbuch schrieb er gemeinsam mit Gloria Katz und Willard Huyck, produziert wurde der Film von Francis Ford Coppola.
Richard Dreyfuss spielt Curt Henderson, Ron Howard den Steve Bolander, Paul Le Mat den John Milner, Charles Martin Smith den Terry Fields, Cindy Williams die Laurie, Candy Clark die Debbie Dunham, Mackenzie Phillips die Carol, Suzanne Somers die Blondine im Thunderbird und Harrison Ford den Bob Falfa; Wolfman Jack tritt als er selbst auf.
Gedreht wurde von Juni bis August 1972 in Modesto — Lucas' Geburtsstadt —, in Petaluma und auf dem Flugplatz Buchanan Field. Die Kamera führten Ron Eveslage und Jan D'Alquen, beraten von Haskell Wexler; gearbeitet wurde in Techniscope, das eine körnige Anmutung erzeugt. Den Schnitt besorgten Verna Fields, Marcia Lucas und George Lucas; aus dreieinhalb Stunden Rohschnitt wurden rund anderthalb Stunden herausgenommen.
Lucas wählte etwa 40 Rock-'n'-Roll-Titel aus; die Lizenzen kosteten rund 80.000 Dollar. Das Budget betrug 775.000 Dollar. Kinostart war der 1. August 1973.
Hinter den Kulissen
Die Musik ist keine Untermalung, sondern Handlungsraum. Rund 40 Stücke laufen über Autoradios; Wolfman Jack ist der Diskjockey, den alle hören, und tritt selbst auf. 80.000 Dollar allein für Lizenzen bei 775.000 Dollar Gesamtbudget zeigen, welches Gewicht das hatte.
Die vier parallelen Stränge sind die zweite Setzung. Es gibt keine Hauptfigur; der Film schneidet zwischen vier Nächten hin und her, die sich nur gelegentlich berühren.
Der Abspann bringt kurze Biografien der Figuren — was aus ihnen wurde. Damit setzt der Film seine Nacht in einen Rahmen, den die Figuren selbst nicht kennen.
Das Ergebnis machte Lucas zum Millionär: Er erhielt 70.000 Dollar Regiegage, die Gewinnbeteiligung tat den Rest; der Wert von Lucasfilm stieg bis Jahresende auf rund vier Millionen Dollar.
Einordnung & Wirkung
Bei 775.000 Dollar Herstellungskosten spielte der Film weltweit über 118 Millionen ein.
Bei den Oscars 1974 gab es fünf Nominierungen: Regie, Schnitt, Originaldrehbuch, bester Film und Candy Clark als beste Nebendarstellerin. Bei den Golden Globes gewann der Film als beste Komödie und Paul Le Mat als bester Nachwuchsdarsteller. 1973 kam der Bronzene Leopard von Locarno hinzu, 1974 der Preis des New York Film Critics Circle für das Drehbuch; 1995 folgte die Aufnahme ins National Film Registry.
Das Lexikon des internationalen Films nannte ihn eine bittersüße, nostalgische Reminiszenz an vergangene Jugendträume der späteren Vietnam-Generation — atmosphärisch dicht, mit viel alter Popmusik und charmanten Darstellern.
Bilder








Besetzung & Stab
- Richard Dreyfuss als Curt Henderson
- Ron Howard als Steve Bolander
- Paul Le Mat als John Milner
- Charles Martin Smith als Terry 'The Toad' Fields
- Cindy Williams als Laurie Henderson
- Candy Clark als Debbie Dunham
- Mackenzie Phillips als Carol
- Wolfman Jack als XERB Disc Jockey
- Bo Hopkins als Joe Young
- Manuel Padilla Jr. als Carlos
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