Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | George Lucas |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Action, Science Fiction |
| Laufzeit | 142 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-05-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 120.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 649.398.328 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (14.698 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zehn Jahre nach der Blockade von Naboo droht die Republik auseinanderzubrechen: Tausende Systeme haben sich unter Graf Dooku zu einer Separatistenbewegung zusammengeschlossen. Nach einem Anschlag auf Senatorin Padmé Amidala wird Anakin Skywalker zu ihrem Schutz abgestellt, während Obi-Wan Kenobi der Spur des Attentäters folgt.
Diese Spur führt zu einem Planeten, den es in den Archiven der Jedi nicht gibt, und zu einer Klonarmee, die dort seit einem Jahrzehnt für die Republik gezüchtet wird — bestellt von jemandem, der längst tot ist. Parallel dazu entwickelt sich zwischen Anakin und Padmé eine verbotene Beziehung, und Anakin verübt nach dem Tod seiner Mutter ein Massaker.
Entstehungsgeschichte
George Lucas schrieb erneut selbst, diesmal gemeinsam mit Jonathan Hales. Der Film musste zwei gegenläufige Aufgaben erfüllen: den politischen Zerfall der Republik weitertreiben und zugleich die Liebesgeschichte etablieren, ohne die der dritte Teil nicht funktioniert.
Hayden Christensen wurde nach einem umfangreichen Auswahlverfahren als Anakin besetzt. Die Dialoge der Liebeshandlung gehören zu den meistkritisierten der gesamten Reihe; Lucas hat mehrfach eingeräumt, dass ihm romantische Szenen schwerfallen, und verwies auf die bewusst altmodische Anlehnung an Filme der 1930er.
Hinter den Kulissen
"Angriff der Klonkrieger" war der erste große Kinofilm, der vollständig digital gedreht wurde — mit einer eigens für Lucas entwickelten Sony-Kamera. Die Entscheidung war technisch riskant und wurde in der Branche kontrovers diskutiert; sie beschleunigte den Übergang zur digitalen Produktion erheblich, den das Kino im folgenden Jahrzehnt vollzog.
Der Anteil digitaler Bilder war entsprechend hoch: Yoda wurde erstmals vollständig am Rechner erzeugt statt als Puppe, was seinen Kampf gegen Dooku überhaupt erst ermöglichte. Gedreht wurde überwiegend vor Blauwand in Australien, ergänzt um Aufnahmen in Italien und Spanien.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 653 Millionen Dollar ein und war für den Oscar in der Kategorie visuelle Effekte nominiert.
Er gilt weithin als der schwächste der sechs Lucas-Filme, überwiegend wegen der Liebeshandlung. Seine Bedeutung liegt anderswo: Er begründet die Klonkriege, aus denen die Serie "The Clone Wars" hervorging, die über sieben Staffeln lief und von vielen als bester Teil des gesamten Bestands angesehen wird. Und er ist der Film, mit dem die digitale Kinoproduktion im Blockbustergeschäft begann.
Bilder








Besetzung & Stab
- Hayden Christensen als Anakin Skywalker
- Ewan McGregor als Obi-Wan Kenobi
- Natalie Portman als Padmé Amidala
- Christopher Lee als Count Dooku
- Samuel L. Jackson als Mace Windu
- Frank Oz als Yoda (voice)
- Ian McDiarmid als Chancellor Palpatine
- Pernilla August als Shmi Skywalker
- Temuera Morrison als Jango Fett / Clone Troopers
- Jimmy Smits als Senator Bail Organa
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Verfügbarkeit
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