Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | George Lucas |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Action, Science Fiction |
| Laufzeit | 136 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-05-19 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 115.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.046.515.409 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (16.218 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Handelsföderation blockiert den Planeten Naboo. Zwei Jedi, Qui-Gon Jinn und sein Schüler Obi-Wan Kenobi, sollen vermitteln, geraten in einen Hinterhalt und fliehen mit der jungen Königin Amidala. Auf Tatooine stranden sie und treffen den neunjährigen Sklaven Anakin Skywalker, der Podrennen fährt und eine ungewöhnlich hohe Konzentration von Midi-Chlorianern aufweist.
Der Film erzählt damit den Beginn dessen, was in Darth Vader endet — und verbindet ihn mit einer Handlung um Handelsblockaden, Senatsabstimmungen und ein Misstrauensvotum, aus dem der spätere Imperator seinen ersten Machtgewinn zieht.
Entstehungsgeschichte
George Lucas hatte sechzehn Jahre keinen Film gedreht. Er schrieb und inszenierte selbst und begründete den Neuanfang unter anderem damit, dass die Technik nun in der Lage sei, umzusetzen, was ihm ursprünglich vorschwebte.
Die Erwartungen waren beispiellos: Der Trailer allein lockte Menschen in Kinos, die den Hauptfilm nicht sahen. Lucas entschied sich gegen eine Kriegsgeschichte und für eine politische — die Prequel-Trilogie handelt davon, wie eine Republik demokratisch ihre eigene Abschaffung beschließt. Diese Anlage wurde 1999 überwiegend als langweilig empfunden und erst Jahre später anders diskutiert.
Hinter den Kulissen
Der Film war einer der ersten, der digitale Figuren in Hauptrollen einsetzte. Jar Jar Binks entstand vollständig am Rechner, gespielt von Ahmed Best in einem Referenzanzug am Set — technisch ein bedeutender Schritt, dessen Ergebnis beim Publikum durchfiel. Best erhielt jahrelang Anfeindungen und sprach 2018 öffentlich darüber, dass ihn das an den Rand des Suizids gebracht hatte.
Gedreht wurde in Tunesien, Italien und England. Das Podrennen kombinierte Modelle mit digitalen Aufnahmen. Der Lichtschwertkampf am Ende, choreografiert mit dem Schwertkampftrainer Nick Gillard, gilt als der technisch anspruchsvollste der Reihe; Ray Park, ein Kampfsportler, spielte Darth Maul, dessen Stimme separat eingesprochen wurde.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit über 900 Millionen Dollar ein und war der erfolgreichste des Jahres 1999. Die Kritiken waren gemischt, die Reaktion der Anhängerschaft überwiegend ablehnend — Jar Jar Binks, die Erklärung der Macht über Blutwerte und der kindliche Anakin galten als Verrat an der Vorlage.
Die Bewertung hat sich seither verschoben. Eine Generation, die mit den Prequels aufwuchs, verteidigt sie inzwischen offensiv, und die politische Handlung wird ernster genommen als 1999. Unverändert bleibt die Bedeutung für die Technik: Der Film beschleunigte den Übergang zur digitalen Produktion erheblich, unter anderem weil Lucas Teile davon als eine der ersten Großproduktionen digital drehte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Liam Neeson als Qui-Gon Jinn
- Ewan McGregor als Obi-Wan Kenobi
- Natalie Portman als Padmé Amidala
- Jake Lloyd als Anakin Skywalker
- Ian McDiarmid als Senator Palpatine
- Pernilla August als Shmi Skywalker
- Oliver Ford Davies als Governor Sio Bibble
- Hugh Quarshie als Captain Panaka
- Ahmed Best als Jar Jar Binks
- Anthony Daniels als C-3PO (voice)
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