Kiriku und die Zauberin (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michel Ocelot |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Abenteuer, Animation, Familie |
| Laufzeit | 74 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-12-09 |
| Budget | 4.495.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (1.190 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem kleinen Dorf in der afrikanischen Savanne wird der winzige Junge Kiriku geboren. Er spricht bereits im Mutterleib, ist klug und schlagfertig, kann sehr schnell laufen und ist in jeder Hinsicht ein bemerkenswertes Kind. Sein Dorf wird von einer bösen Zauberin tyrannisiert. Nachdem sie alle Einwohner gefangen genommen hat, mit Ausnahme der Frauen, ihrer Kinder, eines älteren Mannes und von Kirikus Onkel, macht sich der schlaue Junge auf, um sich ihr in den Weg zu stellen. Einschüchtern lässt er sich nicht, und immer wieder gelingt es ihm, die Zauberin hereinzulegen. Schließlich tritt er den gefahrvollen Weg zu seinem weisen Großvater an, der in den Bergen lebt. Dort erfährt er, dass die Zauberin einst selbst verzaubert wurde.
Entstehungsgeschichte
Der Animationsfilm erschien 1998, verantwortlich für die Regie war Michel Ocelot. Zur Besetzung gehören Doudou Gueye Thiaw, Maimouna N'Diaye, Awa Sène Sarr und Robert Liensol. Der englische Titel lautet „Kirikou and the Sorceress“.
Hinter den Kulissen
Fantasy, Abenteuer, Animation und Familie ergeben zusammen die Form des Märchens, und die Erzählung folgt deren Regeln genau: eine ungewöhnliche Geburt, eine Bedrohung, eine Reihe von Prüfungen, am Ende die Reise zu einer weisen Instanz. Bemerkenswert ist die Wendung, die dort wartet. Dass die Zauberin selbst verzaubert wurde, verlegt die Ursache des Bösen aus ihrem Charakter heraus, und aus dem Kampf gegen sie wird die Frage nach ihrer Herkunft. Dass ein winziges Kind der Handelnde ist, während die Erwachsenen gefangen oder ratlos sind, kehrt die übliche Ordnung um.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,4 von 10 aus mehreren tausend Stimmen erreicht der Film einen der höheren Werte seines Umfelds. Achtundzwanzig Jahre nach dem Erscheinen steht er im Bereich des Animationsfilms für eine Erzähltradition, die ihren Schauplatz und ihre Figuren nicht aus dem Gewohnten bezieht. Die Einordnung als Familienfilm passt dabei zu einem Stoff, der von einem Kind aus erzählt und trotzdem ernste Fragen stellt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Doudou Gueye Thiaw als Kirikou enfant (voice)
- Maimouna N'Diaye als La Mère (voice)
- Awa Sène Sarr als Karaba (voice)
- Robert Liensol als Le Sage dans la montagne (voice)
- William Nadylam als Kirikou jeune homme (voice)
- Sebastien Hebrant als Kirikou jeune homme (voice)
- Thilombo Lubambu als L'Oncle (voice)
- Rémi Bichet als Kirikou adulte
- Marie Augustine Diatta als La femme forte
- Moustapha Diop als Le fétiche sur le toit
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Verfügbarkeit
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