Robert Liensol
Werdegang
Robert Liensol wurde am 9. September 1922 in Saint-Barthélémy in Französisch-Westindien geboren und starb am 13. Februar 2011 in Paris. Er war Schauspieler. 1954 gründete er die „Compagnie des Griots", die erste französische Theatertruppe schwarzer Schauspieler, die er bis 1972 leitete. Zu ihr gehörten unter anderem Darling Légitimus, Théo Légitimus, Jenny Alpha und Toto Bissainthe. Die Truppe brachte unter anderem „Les Nègres" von Jean Genet in der Regie von Roger Blin sowie „La tragédie du Roi Christophe" und „Une saison au Congo" von Aimé Césaire in der Regie von Jean-Marie Serreau auf die Bühne. 1972 fusionierte Liensol die Griots mit der Theatertruppe „Shango" von Med Hondo zur Compagnie „Griots-Shango".
Filmografie bei uns
Im Katalog von movietaste.de sind zwei Titel mit Robert Liensol als Schauspieler verzeichnet, beide aus dem Bereich Animation, Fantasy, Abenteuer und Familie: „Kiriku und die Zauberin" (1998) und „Kiriku und die wilden Tiere" (2005). Die beiden Titel liegen sieben Jahre auseinander, der erste erschien 76 Jahre nach seiner Geburt, der zweite 83 Jahre danach. Es handelt sich in beiden Fällen um Filme, keine Serien.
Einordnung
Die beiden bei uns gelisteten Titel werden mit 7,4 und 6,6 von 10 bewertet, im Schnitt mit 7,0 von 10. Damit liegen beide Filme im soliden bis guten Bewertungsbereich, wobei „Kiriku und die Zauberin" die höhere Bewertung erhält. Die Filmografie Liensols bei uns beschränkt sich auf diese beiden Animationsfilme aus den späteren Jahrzehnten seines Lebens und deckt einen Zeitraum von sieben Jahren ab.