Kiriku und die wilden Tiere (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michel Ocelot |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Animation, Familie, Fantasy |
| Laufzeit | 75 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-12-07 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (352 Stimmen) |
Worum es geht
Gerade erst hat der kluge kleine Kiriku eine Quelle umgeleitet, damit das neue Gemüsefeld des Dorfes Wasser bekommt, da wird der Acker über Nacht von Unbekannten verwüstet. Die Dorfgemeinschaft ist schnell überzeugt, dass die Hexe Karaba dahintersteckt, doch Kiriku hegt einen anderen Verdacht.
Zunächst aber gilt es, den Lebensunterhalt aller zu sichern, und Kiriku ist der Meinung, dass sich dies am besten mit dem Töpfern bewerkstelligen lässt. Um Karaba wird er sich später kümmern, wenn er sich auf die Suche nach einem Heilmittel für die Frauen des Dorfes macht, die von einer Krankheit heimgesucht werden. So reiht sich ein Abenteuer an das nächste, und jedes stellt den kleinen Helden vor eine neue Herausforderung.
Entstehungsgeschichte
Michel Ocelot, Autor und Regisseur, brachte den klassisch gezeichneten Animationsfilm 2005 heraus. Er knüpft an „Kiriku und die Zauberin“ an. Pierre-Ndoffé Sarr, Awa Sène Sarr, Robert Liensol und Marie-Philomène Nga sind in der Besetzung zu finden. Eine Altersbeschränkung besteht nicht, der Film ist ab 0 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Abenteuer, Animation, Familie und Fantasy kommen zusammen, und die Kombination beschreibt recht genau, wofür der Film steht. Er richtet sich an die Kleinsten, erzählt afrikanische Abenteuergeschichten und bindet mit der Hexe Karaba ein märchenhaftes Element ein.
Die Anlage ist episodisch. Statt einer einzigen durchgehenden Handlung reihen sich mehrere Aufgaben aneinander: das verwüstete Feld, die Sorge um den Lebensunterhalt, die Krankheit der Frauen. Das kommt einem jungen Publikum entgegen, weil jede Episode für sich verständlich bleibt. Bemerkenswert ist auch, dass der Held seine Probleme nicht mit Kraft löst, sondern mit Findigkeit, Wasser umleiten, Töpferwaren herstellen, einem Verdacht nachgehen. Die Gemeinschaft des Dorfes steht dabei immer im Mittelpunkt, und Kirikus Einfälle dienen stets allen.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,6 von 10 Punkten fällt die Bewertung ordentlich aus. Die Zahl der Stimmen liegt im mittleren dreistelligen Bereich, eine Basis, die für einen Zeichentrickfilm für kleine Kinder beachtlich ist.
Zwischen Erscheinen und heute liegen 21 Jahre. Im Feld des Animationsfilms für Familien hebt sich das Werk durch seine Hinwendung zu afrikanischen Erzählungen und durch den klassischen Zeichenstil ab. Dass es auf einem vorangegangenen Film mit derselben Hauptfigur aufbaut, macht es für Kinder, die Kiriku bereits kennen, zu einer naheliegenden Fortführung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Pierre-Ndoffé Sarr als Kirikou (voice)
- Awa Sène Sarr als Karaba (voice)
- Robert Liensol als Le grand-père (voice)
- Marie-Philomène Nga als La mère (voice)
- Emile Abossolo M'bo als L'oncle (voice)
- Pascal N'Zonzi als Le veillard
- Marthe N'Domé als La femme forte
- Emilie Gaydu als La grande fille
- Gwénaël Sommier als Le grand garçon
- Alex Carrete als Le garçon moyen
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Verfügbarkeit
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